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Fahrer war müde: Schwerer Unfall

Gericht Fahrer war müde: Schwerer Unfall

Seine Müdigkeit wurde ihm zum Verhängnis – und hat vier Menschen schwer verletzt. Ein 22-jähriger Gifhorner ist letztes Jahr völlig übernächtigt mit seinem Renault auf der B188 in Vorsfelde frontal gegen einen Touran gestoßen. Gestern stand er wegen Straßenverkehrsgefährdung und fahrlässiger Körperverletzung vor dem Amtsgericht.

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Schwerer Unfall: Frontalzusammenstoß wegen Müdigkeit.

Zu dem schweren Unfall kam es am Morgen des 25. Oktober. Am Abend vorher hatte der Angeklagte eine Disco besucht und anschließend bei einer Freundin DVDs geguckt – und kein Auge zugemacht. „Ich fühlte mich nicht gut“, gab er gestern zu. Angeblich habe er „Heimweh“ nach zu Hause gehabt, sagte der 22-Jährige.
So machte er sich gegen 4 Uhr auf den Weg – und will sich dann entschlossen haben, in Danndorf eine andere Freundin zu besuchen. Auf der Helmstedter Straße geriet sein Clio in den Gegenverkehr und stieß gegen den Touran. Die Insassen erlitten schwere Verletzungen wie Kiefer- oder Rippenbruch.
Wie es zu dem Unfall kam, will der Angeklagte nicht mehr wissen – angeblich habe er einen Filmriss. Bei der Polizei hatte er aber zugegeben, zuvor „Müdigkeit verspürt“ zu haben. Außerdem brannten seine Augen. Dass er nicht mehr fahren konnte, hätte er deshalb bemerken müssen.
1200 Euro Strafe muss der Angeklagte nun zahlen und ist für ein Jahr seinen Führerschein los.

bm

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