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Fachwerkhaus: Ja zur Rekonstruktion

Wolfsburg Fachwerkhaus: Ja zur Rekonstruktion

Ein Stück Wolfsburger Geschichte bleibt jetzt doch erhalten: Auch der Migrationsausschuss sprach sich gestern für die Rekonstruktion des weißen Fachwerkhauses am Rothenfelder Markt aus. Nach dem Umbau wird in das 150 Jahre alte Gebäude das Centro Italiano ziehen.

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Fachwerkhaus am Rothenfelder Markt: Das Gebäude wird nicht abgerissen, sondern rekonstruiert.

Quelle: Photowerk (bs)

Noch vor einem halben Jahr wollte die Verwaltung das seit vier Jahren leerstehende Haus abreißen und an dieser Stelle ein neues Vereinsheim für das Centro Italiano errichten lassen. Bürger und auch Politiker liefen Sturm gegen den Plan, so dass die Stadt gezwungen war, einen anderen Weg einzuschlagen.

Und der sieht so aus: Das Fachwerk wird nicht abgerissen, aber auch nicht saniert im eigentlichen Sinne, sondern rekonstruiert. Das heißt: Äußere Optik bleibt erhalten. Das Innere wird den Wünschen des Vereins angepasst, außerdem wird es einen Anbau geben. Die Planungskosten dafür liegen bei rund 110.000 Euro.

Der Ortsrat und der Bauausschuss haben bereits grünes Licht gegeben, gestern stimmte auch der Migrationsausschuss dieser Variante zu. Vorsitzender Francescantonio Garippo war froh darüber, dass das Gremium ein einstimmiges Votum abgab: „Ich freue mich, dass wir nach langen Diskussionen zu einer Lösung gekommen sind. Für die Stadt Wolfsburg hat das Centro Italiano eine große Bedeutung.“

Das Centro muss umziehen, weil die bisherigen Räume des Vereins im Hasselbachtal „keine weiteren Entwicklungsmöglichkeiten geben“. Der Pachtvertrag dort läuft Ende September 2018 aus. Die Bauarbeiten am Fachwerkhaus sollten deshalb möglichst 2018 abgeschlossen sein, damit das Cen tro übergangslos umziehen kann.

jes

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