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Explosion: Selbst gebastelte Bombe?

Wolfsburg Explosion: Selbst gebastelte Bombe?

Nach dem Anschlag auf ein Wohnhaus in Hehlingen gibt es erste Hinweise auf den Sprengsatz. Die Polizei vermutet, dass es sich um eine selbst gebastelte Bombe oder einen Feuerwerkskörper aus dem Ausland handelt. Von den Täter fehlt weiter jede Spur.

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Explosion in Hehlingen: Die Ermittler tappten auch gestern noch im Dunkeln.

Quelle: Foto: F. Heintz

Die gewaltige Explosion am Haus einer Familie in der Straße Lünnewelle hatte am Samstag gegen 1.50 Uhr ein Fenster quasi weggesprengt. Im Haus wurde die Küche verwüstet und Splitter steckten sogar in einer Wand. Die massive Zerstörung könnte ein Böller aus dem Ausland angerichtet haben, so Polizeisprecher Sven-Marco Claus: „Diese Feuerwerkskörper haben eine viel größere Sprengkraft.“

Zeugen berichteten, dass am Samstagnachmittag Unbekannte auf dem nahen Sportplatz Böller gezündet hätten. „Ein Sprengkörper soll erheblich lauter gewesen sein als handelsübliche Böller“, sagt Claus.

Auch ein so genanntes „Selbstlaborat“ könnte die Explosion ausgelöst haben. Allerdings dürfte eine selbst gebastelte Bombe kein Schwarzpulver enthalten haben – davon war am Haus nichts zu sehen.

Auch was das Motiv angeht, tappten die Ermittler gestern noch im Dunkeln: Auf einen Denkzettel mit Knalleffekt gibt es laut Claus „keine Hinweise“: „Nichts deutet auf eine Beziehungstat hin.“ Die Polizei meint, dass der Sprengsatz wohl „zufällig“ an dem Haus, das abgelegen in einem Wendehammer liegt, gezündet wurde: „Es hätte auch an jedem anderen Haus passieren können“, so Claus.

bm

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