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Stadt Wolfsburg Experten: Bombentrichter unter dem Pils-Stübchen
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Experten: Bombentrichter unter dem Pils-Stübchen
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23:55 10.10.2014
Versackt: Das „Pils-Stübchen“ in der Reislinger Straße steht tatsächlich auf einem Bombentrichter. Quelle: Britta Schulze
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Das Pils-Stübchen hatte Tania Schmidt aus Sicherheitsgründen schon vor Monaten geschlossen. Risse im Mauerwerk, absackender Boden und verzogene Fenster ließen ihr keine andere Wahl. Ein Statiker vermutete schon damals einen Bombentrichter unter dem Gebäude (WAZ berichtete). Seitdem lebte Tania Schmidt in Angst, denn neben der Kneipe befindet sich auch ihr Wohnhaus mit Büro. „Ich frage mich immer, ob ich auf einer tickenden Zeitbombe lebe“, sagte Schmidt.

Inzwischen ist die Stadt tätig geworden, das Ordnungsamt beauftragte eine Luftbild-Recherche. „Diese hat mittlerweile einen Bombentrichter auf dem Grundstück bestätigt. Die Hausecke der Reislinger Straße 65 befindet sich im äußeren Randbereich des Trichters“, sagte Stadtsprecher Andreas Carl nach einer Anfrage der WAZ.

In Absprache mit dem Kampfmittelbeseitigungsdienst unternahm eine Fachfirma gestern Probebohrungen am Pils-Stübchen. Ihr Auftrag: „Festzustellen, mit welchen Materialien der Bombentrichter verfüllt worden ist. Absackungen von Bombentrichtern sind durchaus auch nach einigen Jahrzehnten noch möglich“, so Carl. Ergebnisse liegen noch nicht vor.

Hinweise auf die Vermutung, dass ein Blindgänger unter der Kneipe liegt, gibt es offenbar nicht. Bereits im August hatte ein Stadtsprecher erklärt, dass sich „ein Verdacht und damit eine potenzielle Gefahr“ nicht begründen ließen.

htz

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