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Stadt Wolfsburg Experte gibt Tipps gegen Heuschnupfen
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Experte gibt Tipps gegen Heuschnupfen
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10:41 05.03.2018
Es geht wieder los: Die Heuschnupfenzeit hat begonnen und sorgt auch in Wolfsburg für Probleme bei den Betroffenen.  Quelle: dpa
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Wolfsburg

 Unliebsame Frühlingsgefühle: Die Heuschnupfenzeit hat wieder begonnen und treibt vielen Wolfsburgern das Wasser in die Augen. Betroffen ist auch Apotheker Dr. Rainer Camehn, Leiter der Sonnenapotheke in der Porschestraße. Er rät zu Cortisonsprays – und notfalls zu einem Umzug ans Meer.

„Durch die milden Winter ist inzwischen das ganze Jahr über Heuschnupfensaison“, weiß Camehn. „Wir hatten schon im Januar und Februar diesen Jahres Kunden mit Heuschnupfen hier.“ Hauptzeit sei aber immer noch März bis April, wenn die Pollen fliegen. Camehn selbst fängt erst später an zu niesen: Für ihn als Gräser-Allergiker sind die Monate Mai bis September am schlimmsten. Dann behilft sich der Apotheker mit Antihistaminika-Tabletten und einem Spray für die Nase. „Das sind gängige und sehr gute Produkte“, weiß er aus eigener Erfahrung.

Schwere Zeiten für Allergiker: Der Wolfsburger Apotheker Dr. Rainer Camehn erklärt, was gegen Heuschnupfen hilft. Quelle: Roland Hermstein

Experte: Cortisonsprays sind gute Methode

Auch Cortisonsprays für die Nase seien eine gute Methode: „Sie sind sogar besser verträglich als normale Nasensprays und machen nicht abhängig. Man muss nicht einmal Cortison-Angst haben, denn das Cortison wirkt dabei nur vor Ort. Was man aber wissen muss: Im Gegensatz zu anderen Nasensprays dauert es einen halben bis ganzen Tag, bis die Wirkung einsetzt.“

Gefährlich werde Heuschnupfen erst, wenn er auf die Atemwege übergreift. Dann nämlich könne sich der Heuschnupfen zu Asthma auswachsen. „In dem Fall ist eine Desensibilisierung eine gute Idee“, so Camehn. Diese Behandlung dauert zwar einige Monate, geht dafür inzwischen auch mit Tabletten – Spritzen sind nicht mehr nötig. „Gerade bei jungen Patienten sind die Erfolgsaussichten da sehr hoch“, so Camehn.

Was natürlich auch hilft: Allergenkarenz, also das Vermeiden der auslösenden Stoffe. Bei Gräsern und Pollen ist das schwieriger als bei einer Tierhaarallergie – unmöglich ist es aber nicht. Camehn: „In ganz schlimmen Fällen ist es eine Überlegung wert, ans Meer zu ziehen“. Die Seeluft ist nicht nur wegen ihres Salz- und Jodgehalts gut für die Atemwege, sondern enthält auch kaum Pollen. Schade nur, dass es Küstenlage noch nicht auf Rezept gibt.

Von Frederike Müller

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