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Exklusive Fahrt im Golf-Bähnle

Autostadt schickt Golf-Bähnle wieder auf die Straße Exklusive Fahrt im Golf-Bähnle

Die Wolfsburger „Bähnle“ sind seit vielen Jahren rollende Sympathieträger für die VW-Stadt. Nach dem Käfer-Gefährt hat die Autostadt jetzt auch das Golf-Bähnle restauriert.

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Es fährt wieder: Die Autostadt hat das Golf-Bähnle restauriert und schickt es auf die Straße.
 

Quelle: Sebastian Bisch

Wolfsburg.  Wo sie entlang rollen, lächeln die Menschen. Autostadt-Mitarbeiter haben vor drei Jahren das legendäre Käfer-Bähnle wieder auf die Straße gebracht, jetzt haben sie das originale Golf-Bähnle restauriert.

Gemeinsam mit dem ZeitHaus der Autostadt hatte die WAZ Karten für die Jungfernfahrt durch Wolfsburg verlost. Diese findet am Samstag, 23. September um 10 Uhr statt.

Neben dem Käfer ist der Golf das wichtigste Modell der VW-Geschichte. Kein Wunder, dass auf das Käfer- 1976 das Golf-Bähnle als Fahrzeug für Stadtrundfahrten folgte. „Es war von 1976 bis 2003 im Betrieb“, erklärt Gerald Schröder, Kfz-Meister im Autostadt-Depot.

Nach 27 Jahren wurde es ausrangiert und zur Stiftung Automuseum gerollt. Vor drei Jahren endete sein Dornröschenschlaf: Nach der Restauration des Käfer-Bähnle wollte die Autostadt auf das Golf-Bähnle wieder zum Leben erwecken. Leicht war es nicht: „Es hat drei Jahre gedauert“, schmunzelt Gerald Schröder. „Aber wir haben ja auch nicht durchgehend, sondern etappenweise daran gearbeitet.“

Der Golf I hat zwar einen normalen 90 PS-Motor mit 1,6 Litern Hubraum, aber eben auch viele Besonderheiten – etwa die Bremsdruckanlage und das Getriebe. „Es ist ein modifiziertes Zwei-Gang-Automatikgetriebe“, erklärt Schröder. „Immerhin muss der Golf fünf Tonnen ziehen.“ Denn soviel wiegt der über elf Meter lange Bähnle-Anhänger, wenn er mit den erlaubten 36 Personen besetzt ist. Da ist Kraft gefragt, nicht Tempo: bei 25 km/h ist Schluss. Schnell genug, um während der Fahrt die Sehenswürdigkeiten der Stadt zu genießen. Und zwar wie 1976: Die Sitze haben die legendären 70-er Farben orange und braun, an den Wänden sind Blümchen zu sehen.

„Das Bähnle ist super geworden“, freut sich Gerald Schröder. Offiziell vorgestellt wurde es beim Klassiker-Treffen auf Schloss Dyck vor einigen Wochen: „Es kam super an“, berichtet Gerald Gretzke, Fahrer des Bähnle.

Begeistert ist auch Andreas Hornig, Leiter des ZeitHauses der Autostadt: „Wir freuen uns sehr, dass wir mit dem Golf-Bähnle ein echtes ’Wolfsburger Original’ restaurieren konnten und diesen Klassiker nun gemeinsam mit der Wolfsburger Allgemeinen Zeitung zurück auf die historischen Straßen bringen. Bereits 2014 haben die Autostadt und die WAZ das historische Käfer-Bähnle auf eine einmalige und erfolgreiche Ausfahrt durch Wolfsburg geschickt. Wir hoffen, dass die exklusive Fahrt mit dem Golf-Bähnle bei den Mitfahrenden genauso schöne Erinnerungen weckt.“

Von Carsten Bischof

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