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Exhibitionismus: Polizei zählt deutlich mehr Fälle

Wolfsburg Exhibitionismus: Polizei zählt deutlich mehr Fälle

Sie lassen mitten in der Öffentlichkeit die Hüllen fallen und schockieren Passanten: Exhibitionisten. In Wolfsburg steigt die Zahl dieser Taten an. Die Polizei registrierte 2013 im Vergleich zum Vorjahr eine Zunahme.

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Exhibitionist: Die Polizei registrierte in Wolfsburg 2013 deutlich mehr Fälle als im Jahr zuvor.

So hatte es 2012 noch 13 exhibitionistische Handlungen im Stadtgebiet gegeben. 2013 gab es dann einen Anstieg auf 20. Helge Behrens vom Zentralen Kriminaldienst der Wolfsburger Polizei betont: „Man darf diese Taten nicht auf die leichte Schulter nehmen, weil man nicht weiß, ob die Täter weitergehen.“ So könne aus einem Exhibitionisten durchaus ein Vergewaltiger werden.

In den meisten Fällen handelt es sich um Einzeltaten. Ein konkretes Täterbild gibt es bei den Exhibitionisten aber nicht. Sie gehören verschiedenen Altersschichten an. Bei allen handelt es sich jedoch um Personen, die in Wolfsburg wohnen und sich in der Stadt dementsprechend gut auskennen. Sie verschwinden nach den Taten oft über Schleichwege, wissen die Ermittler.

Die Aufklärungsquote bei den Exhibitionismus-Fällen ging von 61,54 Prozent (2012) auf 45 Prozent zurück. Polizeisprecher Sven-Marco Claus erklärt dies mit dem wechselnden Anzeigeverhalten der Opfer: „Wir sind in diesen Fällen darauf angewiesen, dass man uns möglichst schnell informiert.“ Je schneller die Fälle angezeigt würden, desto größer sei auch die Wahrscheinlichkeit, die Täter zu erwischen.

„Es ist enorm wichtig, die Täter direkt nach ihren exhibitionistischen Handlungen festzunehmen“, so Claus. Erst durch die direkte Ansprache würden die Exhibitionisten beeindruckt und ließen letztlich von ihren Taten ab.

rpf

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