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Evakuierung: Kirche müsste bei Bombenräumung schließen

Wolfsburg Evakuierung: Kirche müsste bei Bombenräumung schließen

Im Falle einer Bombenentschärfung auf dem VW-Gelände müssten in zwei Wochen große Teile des Werkes, vom Ortsteil Sandkamp und der Wolfsburger Innenstadt evakuiert werden. Neben rund 7600 Menschen wären auch Restaurants, Tankstellen und eine Kirche betroffen.

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Dieser Bereich wäre bei einer Evakuierung betroffen: Der rote Kreis zeigt den Ein-Kilometer-Radius, die grünen Bereiche sind die Wohngebiete, die geräumt werden müssten.

Die Folgen für die Autoproduktion im Werk Wolfsburg wären überschaubar. „An diesem Sonntag sind keine Sonderschichten angesetzt“, sagte Sprecher Claus-Peter Tiemann.

Im Falle einer Evakuierung müssten die Aral- und Shell-Tankstellen an der Heinrich-Nordhoff-Straße ihre Türen schließen, ebenso Burger King. Auch das neu eröffnete indische Restaurant Haveli in der Saarstraße wäre betroffen. „Das habe ich nicht erwartet, das ist natürlich ärgerlich“, sagt Inhaber Sukhjinder Singh. In die Evakuierungszone fällt auch die Kreuzkirche an der Laagbergstraße. „Erst mal muss ich die Nachricht verarbeiten, dann sehen wir, wie wir damit umgehen“, sagte Pastor Johannes Thormeier.

„Nicht schon wieder“, lautete die spontane Reaktion von Sandkamps Ortsbürgermeister Ralf Fruet, als er vom möglichen Bombenfund erfuhr. Er ist sicher: „Die Sandkämper haben genug Erfahrung mit solchen Situationen.“ Bislang seien alle Bombenentschärfungen in Wolfsburg glimpflich abgelaufen, betonte Adam Ciemniak, Ortsbürgermeister von Mitte-West. Er empfiehlt den Betroffenen „einen Besuch im Badeland oder einen Spaziergang ins Hasselbachtal“.

htz

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