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Etliche Osterfeuer: Tausende feiern friedlich

Wolfsburg Etliche Osterfeuer: Tausende feiern friedlich

Überall in Wolfsburg brannten am Wochenende die Osterfeuer: Viele Tausend Besucher feierten dabei fröhlich und laut Polizei vor allem auch friedlich.

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Strahlende Gesichter: Die Besucher des Almker Osterfeuers hatten Spaß.

Quelle: Gero Gerewitz

In Neuhaus versammelten sich mehr als 800 Menschen. „Wir kommen jedes Jahr“, sagte Thomas Luge, der mit der gesamten Familie da war. Ortsbrandmeister Lars Bollwien hatte genau recherchiert, wann der sehnlichst erwartete „Einbruch der Dunkelheit“ sein würde: 18.41 Uhr. Seine Tochter Luise (7) durfte das Feuer dann ganz pünktlich entzünden. In Brackstedt suchten die Kinder auf dem Sportplatz auch noch Ostereier, bevor das Feuer entzündet wurde.

„Wir läuten so das Gartenjahr ein. Es kommen neben den Pächtern auch viele Gäste, seit mehr als 30 Jahren“, sagte Dieter Lietmeyer, Vorsitzender des Kleingärtnervereins Schillerteich (Dieselstraße). Nebenan beim KGV Ernteglück lief es ähnlich: Die Nachbarvereine konnten sich von Feuer zu Feuer zuwinken.

Osterfeuer im Raum Wolfsburg: In der Verlängerung der Auguststraße loderten in Ehmen die Flammen.

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Das größte Osterfeuer Wolfsburgs brennt immer in Ehmen . Mehr als 3000 Besucher strömten am Samstag dorthin. Die Ehmener Jugend, die die Veranstaltung seit Jahrzehnten organisiert, hat mittlerweile ganz professionelle Strukturen entwickelt und erntete großes Lob im Ort: Baken sperrten die Straße dort, wo nicht geparkt werden darf. Etwa 35 Helfer sorgten in mehreren Buden für Verpflegung und engagierten einen Security-Dienst. Viel Arbeit. „Aber auch viel Spaß“, betonten Pressesprecherin Alien Snehotta und Gunnar Fritzsche.

Das sehen die Helfer in Sülfeld ähnlich: Auch dort organisierte die Jugend das Osterfeuer am Sonntag auf dem Kalkberg - und machte das hervorragend.

Bescheiden feierte Heiligendorf : Weil es keinen Osterfeuerplatz mehr gibt, brannten Feuerkörbe am Sportzentrum. „Viele haben sich dafür direkt bei uns bedankt“, sagte Sascha Mrozek (TSV), der zusammen mit Katharina Zachow (Feuerwehr) die Koordination übernahm. Besucherin Almut Verwied lobte: „Es ist eine prima Alternative.“ Bis 2017 hoffen die Heiligendorfer einen neuen Feuerplatz zu finden.

Auch die Wendschotter suchen nach einem neuen Platz. Einige feierten am Sonntag in Velstove mit. Dort trieben mehr als 400 Menschen mit der Feuerwehr den Winter aus. „Bei uns bleibt es immer friedlich“, sagte Ortsbrandmeister Guido Fricke stolz.

Das war in diesem Jahr laut Aussage der Polizei übrigens grundsätzlich überall so.

amü/kf

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