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Erste Flüchtlinge ziehen in die Suhler Straße

Wolfsburg Erste Flüchtlinge ziehen in die Suhler Straße

Die ersten Bewohner werden heute in das Asylbewerberheim in der Suhler Straße einziehen. 22 Männer, Frauen und Kinder, die bisher in der Heinrich-Heine-Straße wohnten, siedeln so quasi von einer Baustelle auf die andere um.

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Asylbewerberheim: Metallbetten und Spinde in den ersten fünf Wohnungen stehen für die ersten Flüchtlinge bereit, die heute einziehen.
Am zweiten Haus (Mitte) wird noch gebaut.
Bis zu sieben Personen teilen sich eine Toilette und einen Waschraum (r.) mit Dusche, Waschmaschine und Trockner. Fotos (4): Hensel

Quelle: Foto: Hensel

In der Heine-Straße baut zurzeit die Neue Schule, später folgt hier das Bildungshaus. Deshalb werden Wohnhäuser, in denen zurzeit Asylbewerber leben, bald abgerissen. In der Suhler Straße in Westhagen entstehen zwei Häuser in Containerbauweise mit 21 Wohnungen für je bis zu sieben Personen. Voraussichtlich werden sich Familien und kinderlose Paare oder Einzelpersonen hier eine Wohnung mit je drei Schlafräumen, Küche, Dusche und Toilette teilen. Der erste von sechs Hauseingängen mit fünf Wohnungen ist jetzt bezugsfertig.

Ingo Schrader (Geschäftsbereich Soziales und Gesundheit) hofft, dass Ende September alle Arbeiten inklusive Außengelände abgeschlossen sind. Denn bis 30. Juni 2015 soll Wolfsburg 200 neue Flüchtlinge aufnehmen - hauptsächlich aus Syrien. „Die Landesaufnahmebehörde gibt uns 14 Tage vor der jeweiligen Zuteilung Bescheid“, erklärt er. Die zwölf Frauen, vier Männer und sechs Kinder im Alter zwischen einem und zwölf Jahren, die jetzt als Erste einziehen, stammen aus Eritrea, Afghanistan und von der Elfenbeinküste.

In der Suhler Straße werden bis zu 147 Bewohner von pädagogischen Mitarbeitern der Firma Human Care betreut. Ein Raum für Sprachkurse (58 Quadratmeter mit flexibler Trennwand) und einer für Kinderbetreuung (42 Quadratmeter) sind in Vorbereitung. Auf dem Gelände soll es Sitzecken und ab Frühjahr 2015 auch Spielgeräte geben. Der Zaun rund ums Gelände wird übrigens nur 1,20 Meter hoch. „Wir wollen kein Ghetto, sondern Integration“, so Schrader.

amü

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