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Eröffnung: Deutsch-Russische Tage

Wolfsburg Eröffnung: Deutsch-Russische Tage

Diese Veranstaltungsreihe soll eine Brücke zwischen den Völkern schlagen: Die dritten Deutsch-Russischen Tage wurden gestern im Gartensaal des Schlosses festlich eröffnet. Dazu gehörte auch ein Vortrag des Russlandexperten Martin Hoffmann.

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Eröffnung: Die Deutsch-Russischen Tage starteten gestern Abend im Gartensaal mit Musik und einem Vortrag von Martin Hoffmann (r.).

Quelle: Sebastian Bisch (2)

„Wir haben uns viel vorgenommen“, sagte Ludmilla Neuwirth, Vorsitzende der Deutsch-Russischen Gesellschaft Wolfsburg (DRG, siehe Programm links). „So möchten wir verschiedene Bevölkerungskreise ansprechen und zum Nachdenken anregen.“ Bürgermeisterin Elke Braun lobte die Arbeit der DRG: „Besseres gegenseitiges Verstehen: Daraus kann das Vertrauen wachsen, was in diesen Tagen dringend nötig ist. Diesbezüglich hat die DRG bereits viel erreicht.“ Dazu zähle der Russischunterricht, der an mehreren Wolfsburger Schulen angeboten wird.

Kernstück des Eröffnungsabends war der Vortrag „Von den Bürgern lernen“ von Martin Hoffmann, Vorstandsmitglied des Deutsch-Russischen Forums - und laut Ludmilla Neuwirth ein „echter Russlandexperte“. Hoffmann ging auf die angespannte politische Lage zwischen den beiden Ländern ein, betonte aber: „Kontakt zwischen deutschen und russischen Bürgern kann eine Brücke schlagen. Das Bürgerengagement wird oft unterschätzt.“ So sei es „sagenhaft“, was sich derzeit in den Kommunen und bei den jungen Leuten abspiele. „Da hat sich schon ein richtiges Netzwerk der deutsch-russischen Gesellschaft gebildet“, freute sich Hoffmann. „Zivilrechtliche Arbeit konzentriert sich mit Erfolg auf das grundlegend Verbindende.“

Für den musikalischen Teil sorgte am Eröffnungsabend die Musikstudentin Nicole Rudi, die am Flügel unter anderem Stücke von Chopin und Tschaikowski spielte.

dn

Das Programm der Deutsch-Russischen Tage

Montag, 13.Oktober, 15 Uhr im Rathaus B: Eröffnung der Bilderausstellung der Teilnehmer des VHS-Malkurses zum Thema „Russische Märchen“.

Mittwoch, 15.Oktober, 19 Uhr in der Stadtbibliothek: Begegnungsabend mit den russischen Mitarbeitern von Volkswagen in Kaluga.

Samstag, 18. Oktober, 10 bis 14 Uhr in der Bürgerhalle des Rathauses: Aktionstag „Wie wär´s mit Russisch? - Russischunterricht an Wolfsburger Schulen“. Außerdem um 13.30 Uhr: Preisverleihung „Quiz über Russland“ mit Schirmherrin Iris Bothe.

Sonntag, 19. Oktober: Tagesfahrt nach Zerbst, Heimatstadt von Katharina der Großen, Zarin von Russland.

Montag, 20. Oktober, 18 Uhr im Hallenbad:  Togliatti-Abend mit einer Vorführung der Jugendtanzgruppe „Stschastliwoe Detstwo“.

Mittwoch, 22. Oktober, 20 Uhr im Cinemaxx: „Anna Karenina“ – der russische Originalfilm in Deutsch.

Freitag, 31.Oktober, 19 Uhr im Holzbank-Theater: „Der Bär“ nach Anton Tschechow.

Außerdem findet während der gesamten Deutsch-Russischen Tage in der Stadtbibliothek die Ausstellung „Deutsche in der russischen Literatur – Russen in der deutschen Literatur“ statt.

dn

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