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Ermordete Prostituierte in Vorsfelde: Neue Details bekannt

Foto des Opfers veröffentlicht Ermordete Prostituierte in Vorsfelde: Neue Details bekannt

Im Fall der ermordeten Prostituierten in Vorsfelde hat die Polizei am Freitag den Namen und ein Foto des Opfers veröffentlicht. Auch neue, grausame Details wurden bekannt.

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Ermordete Prostituierte Romery Altagracia Reyes Rodriguez: Sie starb am 11. November 2016in Vorsfelde.

Quelle: Polizei

Wolfsburg. Die Wolfsburger Polizei arbeitet weiter mit Hochdruck an der Aufklärung des Prostituierten-Mordes in Vorsfelde. Die Ermittler haben gestern den Namen und ein Foto des Opfers veröffentlicht und auch neue Details zu dem Gewaltverbrechen bekanntgegeben. Außerdem richtete die Polizei ein anonymes Hinweisportal im Internet ein.

Noch keine heiße Spur: Nach dem mutmaßlichen Mord an einer Prostituierten in Vorsfelde suchte die Polizei die Umgebung rund um den Tatort ab.

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Die 33 Jahre alte Prostituierte Romery Altagracia Reyes Rodriguez war am 11. November 2016 in dem kleinen Bordell in der Straße Am Bahnhof – in der Region als „Sandy‘s Freizeittreff“ bekannt – getötet worden. Nach bisherigen Erkenntnissen stellt sich der Ablauf des Verbrechens folgendermaßen dar: Der Täter hielt sich im Laufe des frühen Freitagnachmittags vermutlich eine längere Zeit zusammen mit der Prostituierten in dem Bordell auf, fesselte die Frau und erschlug sie schließlich – laut Polizei starb sie durch „stumpfe Gewalteinwirkung“. Ein Zeuge sah den leblosen Körper der 33-Jährige gegen 15.15 Uhr durch ein Fenster des Bordells und alarmierte die Polizei. Die Beamten konnten nur noch den Tod der Frau feststellen.

Prostituierte wechselte regelmäßig ihren Wohnort

„Die Mordkommission geht inzwischen rund 300 Spuren nach“, sagt Kriminalhauptkommissarin Helena Karwath, Leiterin der Mordkommission Bahnhof. In der Vergangenheit war das spanisch sprechende Opfer in unterschiedlichen Städten Deutschlands als Prostituierte tätig und wechselte ihren Arbeitsort grundsätzlich nach einer Woche. Sie hielt sich seit dem Sonntag zuvor, dem 6. November, in Vorsfelde auf. Vorwiegend inserierte die Liebesdame im Internetportal www.ladies.de unter den Arbeitsnamen „Monika“, „Lorena“, „Lucia“ und „Natascha“.

Die Ermittler vermuten, dass bei der Fesselung der Prostituierten sexuelle Motive keine Rolle spielten – vielmehr wollte der Täter sicherstellen, dass die Frau nicht entkommen konnte. Die Polizei veröffentlichte auch ein Foto des Knoten, mit dem das Opfer gefesselt war und fragt, wo derartige Knoten beruflich oder privat verwendet werden.

Wer kennt diese Mobilfunknummer?

Von großer Bedeutung könnte auch die Mobilfunknummer 0152-07878111 sein: Von diesem Anschluss wurde die Prostituierte mehrfach zwischen dem 6. und 11. November angerufen. Der angebliche Handybesitzer existiert nicht, die Beamten fragen nach Hinweisen zu der inzwischen gesperrten Rufnummer.
Gesucht wird auch weiter ein Zeuge, von dem die Polizei bereits ein Phantombild veröffentlicht hatte. Der Mann wurde beobachtet, wie er im Tatzeitraum von dem Bordell wegging.

Gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Braunschweig hat die Wolfsburger Polizei  unter www.bkms-system.net/moko-bahnhof ein anonymes Hinweisportal im Internet eingerichtet.  „Wir erhoffen uns mit dieser Möglichkeit weitere neue wertvolle Aspekte zur Aufklärung des Mordfalls“, sagt Helena Karwath. Für Hinweise, die zur Ermittlung und Verurteilung des Täters führen, ist eine Belohnung in Höhe von 5000 Euro ausgelobt.

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