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Erinnerungen an tote Säuglinge

Wolfsburg Erinnerungen an tote Säuglinge

Wenn ein Baby stirbt, bleibt Eltern als Erinnerung an ihr Kind oft nicht viel Greifbares. Eine deutschlandweite Initiative will das ändern: Fotografen stellen sich ehrenamtlich zur Verfügung, um in der Klinik Fotos von den Kindern zu machen.

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Erinnerungsfotos aus der Box: Die Wolfsburger Fotografin Daniela Voß gehört zur Initiative „Sternenkind“.

Quelle: Photowerk (bas)

Aus Wolfsburg hat sich Daniela Voß der Gruppe „Sternenkind“ angeschlossen.

Daniela Voß von der Agentur Sahnefoto hat selbst zwei Kinder und stellte sich sofort als Fotografin für das Netzwerk zur Verfügung, als sie von der Initiative erfuhr. Sie weiß, wie wichtig es ist, extrem sensibel mit den Betroffenen umzugehen. „Es ist ein Tabu-Thema, aber es passiert so oft, dass Kinder tot zur Welt kommen oder nur wenige Tage zu leben haben“, sagt sie. „Wir möchten dazu beitragen, dass Erinnerungen nicht verblassen.“

Bisher hatte die Wolfsburgerin noch keinen direkten Auftrag, bereitet sich aber durch Gespräche mit Kollegen darauf vor. „Wir Fotografen haben eine eigene Gruppe im Internet gegründet, um Erfahrungen auszutauschen“, berichtet sie.

Entstehen sollen professionelle Fotos. „Emotionale Bilder“, so Voß, die erklärt: „Fotografiert wird ohne Blitz und oft in Schwarz-Weiß. Manchmal sind vielleicht auch nur eine Hand oder ein Fuß des Kindes zu sehen.“ Abzüge der Aufnahmen werden in einem Kästchen verwahrt, das die Eltern verschlossen bekommen. „Sie können es öffnen, sobald sie sich stark genug dafür fühlen“, sagt Daniela Voß. Bezahlen müssen sie nichts. Die Initiative wird von Sponsoren unterstützt.

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