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Stadt Wolfsburg Erinnerung an ehemaliges KZ: Neuland sucht Lösung
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Erinnerung an ehemaliges KZ: Neuland sucht Lösung
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10:00 13.04.2017
Was passiert mit den Fundamenten? Reste des ehemaligen Konzentrationslagers sind freigelegt. Quelle: Gero Gerewitz
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Wolfsburg

Der Ortsrat Mitte-West schlägt Infotafel und Markierungen vor, die Internationale Lagergemeinschaft des Konzentrationslagers Neuengamme hätte gern, dass Teile der freigelegten Baracken-Fundamente erhalten und sichtbar gemacht werden.

Gespräche dazu liefen bereits, so Neuland-Geschäftsführer Hans-Dieter Brand. „Als Unternehmen mit langer Tradition in Wolfsburg ist es uns als Neuland wichtig, auch diesen Teil der Geschichte mit Respekt zu behandeln und das Andenken zu wahren“, so Brand.

Auf dem ehemaligen Lager, das ein Außenlager des KZ Neuengamme war, soll ein Einkaufszentrum entstehen. Zurzeit laufen Ausgrabungen, um Fundamente der Baracken zu sichern. Die dokumentieren Experten auch - danach soll auf dem Gelände ein Einkaufszentrum und Wohnhäuser entstehen. Die Überreste des Lagers einfach zuzuschütten und zu überbauen, das sorgt für Kritik. Die Internationale Lagergemeinschaft erfuhr durch die Berichterstattung von Plänen - und sei „stark verwundert“. Der Verband ehemaliger Häftlinge meldet große Bedenken dagegen an: Für ihn sind die Fundamente „ein wichtiges Zeugnis der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Wolfsburg“. Sie würden eine gute Möglichkeit bieten, gerade Schüler an dieses Thema heranzuführen.

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