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Stadt Wolfsburg Erinnern und mahnen: Aufstand in der DDR
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Erinnern und mahnen: Aufstand in der DDR
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00:26 20.06.2014
17. Juni 1953: CDU-Politiker legten am Gedenkstein einen Blumengesteck nieder, um damit an den Aufstand in der DDR zu erinnern. Quelle: Photowerk (gg)
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Vorsitzende Evamaria Lellek legte ein Blumengesteck an dem Gedenkstein am Rathaus nieder. Sie kann sich noch gut an den Aufstand erinnern: Sie war damals 19 Jahre und erlebte die Proteste von West-Berliner-Seite aus. „Es war erschütternd, das werde ich nie vergessen“, erzählt Lellek.

CDU-Politiker Rolf van Geuns-Rosch erlebte den Aufstand ebenfalls hautnah, als junger Gymnasiast: Er marschierte mit Stahlarbeitern aus Berlin-Henningsdorf zum Potsdamer Platz. Sie waren unzufrieden. „Sie wollten gerechte Löhne, keine Unterdrückung und nicht ohne Freiheit leben“, erzählte er bei der Gedenkfeier. „Die Stimmung war ernst, „aber nicht aggressiv“.

Die Arbeiter wollten der SED-Regierung mit dem Aufstand ihren Unmut zeigen, aber die hätten das nicht verstanden, sondern sich angegriffen gefühlt.

Mittlerweile gibt es die DDR nicht mehr, trotzdem will die Ost- und Mitteldeutsche Vereinigung weiter an den 17. Juni erinnern - um zu mahnen. „Der Ruf nach Freiheit lässt sich unterdrücken, aber nicht ersticken“, so Evamaria Lellek.

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Alle kennen ihn, aber trotzdem ist es das geheimnisvollste Gebäude Wolfsburgs: Der Fernmeldeturm auf dem Klieversberg. Seit dem 30. Juni 1975 steht er im Stadtwald, umgeben von einem eisernen Zaun, an dem eine unbeschriftete Klingel angebracht ist.

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