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Entspannt Mietpreisbremse den Wohnungsmarkt?

Wolfsburg Entspannt Mietpreisbremse den Wohnungsmarkt?

Dass in Wolfsburg Wohnungen fehlen, ist nicht neu. Dass manche Vermieter daraus Kapital schlagen und teils horrende Mieten verlangen, auch nicht. Im Strategieausschuss stand gestern deshalb das Thema Mietpreisbremse auf der Tagesordnung.

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Wolfsburger Wohnungsmarkt ist angespannt: Zur Entspannung der Lage könnte die Mietpreisbremse beitragen. An der Hubertusstraße in der Nordstadt entstehen neue Wohnungen.

Quelle: Archiv (2)

Das Land Niedersachsen hat zwölf Städte benannt, in denen der Wohnungsmarkt angespannt ist und in denen es deshalb unter anderem eine Mietpreisbremse einführen möchte. Dazu gehört auch Wolfsburg. Die Volkswagenstadt kann dazu Stellung nehmen, aber am Ende entscheidet das Land. Bereits Mitte 2016 könnte es soweit sein.

Während die CDU der Sache skeptisch gegenüber steht, ist die SPD Befürworterin. Oberbürgermeister Klaus Mohrs (SPD): „Eine Mietpreisbremse könnte zur Beruhigung der Preise beitragen. Und das erwartet die Bevölkerung von uns.“ Die Mietpreisbremse gilt nur bei Neuvermietungen und begrenzt die Mietsteigerung auf maximal zehn Prozent. Weitere Maßnahmen, um die Lage auf dem Wohnungsmarkt zu entspannen, sind die „Senkung der Kappungsgrenze“ (schrittweise Erhöhung bestehender Mietverträge um maximal 15 Prozent in drei Jahren) und die Verlängerung der Kündigungssperrfrist.

Fest steht: Die Lage am Wohnungsmarkt entspannt sich aber in erster Linie durch neue Wohnungen. Deshalb empfahl der Strategieausschuss, eine Fläche in der Nordstadt im Rahmen des Sofortprogramms zur Wohnbebauung frei zu geben. Es handelt sich um eine rund 5600 Quadratmeter große Rasenfläche zwischen Franz-Marc-Straße und Hubertusstraße (Bild oben). Wenn der B-Plan geändert worden ist, soll dort ein mehrgeschossiger Wohnblock entstehen.

jes

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