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Englische Fans feierten friedlich

Wolfsburg Englische Fans feierten friedlich

Wolfsburg war gestern fest in Hand der Fans des FC Everton. Bereits im Laufe des Nachmittags reisten rund 3000 englische Gäste an, feierten im Irish Pub, Kaufhof oder auf dem Weihnachtsmarkt, schwenkten blau-weiße Schals und stillten den Durst mit reichlich Bier. Im Stadion waren es dann 4500 Gästefans - die Polizei hatte die Lage im Griff.

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Die Stimmung stimmte: Englische Everton-Fans feierten schon ab nachmittags im Irish Pub. Die Polizei hatte alles im Griff, Zwischenfälle gab es kaum.

Das war ein blau-weißes Fußballfest: Vor und im Irish- Pub herrschte vor der Partie allerbeste Stimmung, die Everton-Fans sangen ununterbrochen Fußball-Lieder, ein fliegender Händler verkaufte Pins und T-Shirts und Wirt Andreas Nanos brachte reichlich Guinness unters Volk. „Es sind alle gut drauf, ich liebe das“, so der Wirt. Vor dem Lokal zündeten im Laufe des Nachmittags englische Fans auch Pyrotechnik. Fan Callum Baxter (28) aus Manchester war zum ersten Mal in Wolfsburg: „Die Atmosphäre ist super. Alle sind total freundlich!“ Auch deutsche Fans mischten sich unter die englischen Besucher. Oliver Bock (38): „Die Stimmung ist klasse, so macht Fußball Spaß.“ Ausgelassene Stimmung auch im Sausalitos an der Imperial-Kreuzung oder im Alt-Berlin im Kaufhof. Alt-Berlin-Chef Charly Hauff: „Alle feiern friedlich.“

Erst feierten Evertons Fans in Wolfsburgs Gaststätten, dann im Stadion: Der VfL Wolfsburg hat das vorzeitige Weiterkommen in der Europa League verpasst – Wolfsburgs Fußball-Bundesligist verlor das vorletzte Gruppenspiel mit 0:2 (0:1) gegen den FC Everton.

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Im Alpendorf auf dem Weihnachtsmarkt in der Fuzo war der Bär los: Die Wolfsburger Band „Enemy Jack“ stimmte mit den Engländern Fangesänge an, die durch die Porschestraße hallten. Alpenwirt Frank Kuban: „Das ist mal was ganz anderes!“ Rappelvoll war auch die kleine Bierkneipe Saloniki am Nordkopf. Eine Stunde vor Anpfiff der Partie strömten die englischen Besucher fröhlich skandierend in Richtung VW-Arena, einziger Vorfall: Auf der Berliner Brücke lief ein Everton-Fan vor ein Taxi, vorsorglich kam er ins Klinikum.

Die Wolfsburger Polizei war seit dem frühen Nachmittag präsent, postierte sich mit vielen Einsatzwagen in der gesamten City sowie am Bahnhof, auch deshalb blieb es friedlich. Polizeisprecher Sven-Marco Claus: „Es war ein ruhiger Einsatz.“

jes

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