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Stadt Wolfsburg Enge Straßen sind jetzt Thema beim WAS-Aufsichtsrat
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Enge Straßen sind jetzt Thema beim WAS-Aufsichtsrat
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00:24 16.03.2018
Die WAS im Einsatz: In älteren Wohngebieten sind einige Straßen zu eng für die Fahrzeuge. Deshalb gibt’s jetzt Ärger. Quelle: Hensel (Archiv)
Wolfsburg

Mitglieder des Verwaltungsrates der Wolfsburger Abfallwirtschaft und Straßenreinigung (WAS) können sich darauf einstellen, dass die Größe von Straßen und Müllfahrzeugen in der nächsten Sitzung des Gremiums eine Rolle spielen wird. Sowohl WAS-Chef Dr. Herbert Engel als auch Aufsichtsratsmitglied Andreas Klaffehn (PUG) werden das Thema am Donnerstag vermutlich ansprechen. Hintergrund ist der Ärger von Anwohnern am Hageberg.

0,5 Prozent aller Kunden betroffen

63 Haushalte werden dort ab dem 9. April nicht mehr direkt von den WAS-Fahrzeugen angefahren, sondern müssen ihre Tonnen aus den Stichwegen zur Hagebergstraße rollen (WAZ berichtete). Insgesamt werden laut Stadtsprecherin Elke Wichmann seit 2008 in ganz Wolfsburg „bisher 23 Straßen oder Wege nicht mehr oder nur noch zum Teil durch Müllsammelfahrzeuge“ bedient. Grund sind überwiegend Arbeitssicherheitsvorschriften. Als diese 2016 verschärft wurden, wurden es erst nur wenige mehr – im Jahr 2016 acht Grundstücke am Mörser Kleeweg und 2017 jeweils vier an der Reitbahn (Hattorf) sowie in der Mühlengasse (Hehlingen). Etwa 0,5 Prozent aller Kunden seien betroffen.

57 Protestunterschriefen

„Aber es kommen in Zukunft bestimmt weitere hinzu“, glaubt Velten Huhnholz, Ratsherr der PUG, der jetzt 57 Protestunterschriften auf dem Hageberg sammelte und mit seiner Fraktion einen Antrag einbringt, den Kauf kleinerer Fahrzeuge zu prüfen. Im Internet wurde Huhnholz selbst schon fündig: In Ratingen in Nordrhein-Westfalen, wo es ähnliche Probleme gibt, waren 2016 probeweise sogenannte „Bonsai-Müllwagen“ im Einsatz. Das sei bestimmt auch eine gute Lösung für Wolfsburg, meint der Politiker.

Von Andrea Müller-Kudelka

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