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Stadt Wolfsburg Endlich: Die Grenze nach Spanien
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Endlich: Die Grenze nach Spanien
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12:01 12.03.2018
Blick auf Spanien: Michaela Gebauer vor der atemberaubenden Kulisse von Tui. Quelle: privat
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Wolfsburg/Gifhorn

Inzwischen ist es schon fast zum Weinen. Jeden Morgen das Gleiche: Aufstehen, vor Schmerzen das Gesicht verziehen und weiterwandern. Ich würde nicht sagen, dass wir diesen Weg an irgendeinem Tag bereut haben, es war aber teilweise eine wahnsinnige Qual, einfach weiterzugehen. Kristin und ich hatten beide diese furchtbaren Gedanken, teilten sie aber nicht dem anderen mit – wir wussten schließlich, dass es uns beiden ähnlich ging. Und diese Gewissheit linderte zumindest ein bisschen den Schmerz.

Kristin und ich bemerkten am nächsten Morgen in Ponte de Lima, dass wir noch weitere Tage Pause brauchten. Deshalb entschieden wir uns erneut dazu, mit dem Bus zu unserem nächsten Ziel zu fahren. Allerdings hatte Ponte de Lima keine guten Busverbindungen, weshalb wir gezwungen waren, von unserem Weg abzukommen und nach Viana do Castelo zu fahren. Von dort aus konnten wir dann zu unserer nächsten Etappe fahren: Valenca.

In Valenca gingen wir zügig zur Herberge und gönnten uns die nächste Auszeit. Besonders im Gedächtnis geblieben sind uns auf deutsch übersetzte Benimmregeln in der Herberge.

„Bitte die Websites sauber halten“

So sollten wir in der Küche die „Websites sauber halten“ oder nach dem Verlassen des Raumes „Bite turen schlieben“. Weniger amüsant war hingegen die Temperatur in der Herberge. Kristin und ich hatten die vergangenen Nächte trotz Schlafsack und Decken gefroren, weil es nirgends Heizungen gab. In Valenca war das anders. Dort entdeckten wir zum ersten Mal seit langer Zeit einen kleinen mobilen Heizkörper. Allerdings wurde dieser gegen Abend von einem tschechischen Pärchen in Beschlag genommen. Kein Wunder also, dass Kristin und ich kein Wort mit ihnen wechselten.

Am nächsten Morgen war der Neid aber wieder in Vergessenheit geraten, schließlich hatten wir einen der Höhepunkte des Jakobsweges vor uns: Der Grenzübergang nach Spanien. Kristin und ich durchquerten also voller Vorfreude die schöne Altstadt in Valenca und kletterten am Ende der Stadt auf die mit Moos bewachsene Grenzmauer. Erst als wir auf dieser standen, konnten wir zum ersten Mal das Spanische Festland sehen. Nun verließen wir also Portugal und wanderten auf neuen Wegen.

Von Michaela Gebauer

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