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Emprörung über Gespräch mit der AfD

Pirat kritisiert PUG Emprörung über Gespräch mit der AfD

Noch ist die AfD nicht im politischen Alltag in Wolfsburg angekommen - das zeigen Diskussionen vor der ersten Ratssitzung, die am Mittwoch um 16 Uhr im Rathaus beginnt. Antifaschisten haben Proteste angekündigt und die Piraten kritisieren Kontaktaufnahmen anderer Ratsmitglieder mit den neuen, rechtskonservativen Ratsmitgliedern.

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Ärger noch vor der ersten Sitzung: Svante Evenburg (Piraten) kritisiert, dass sich die PUG zu einem Gespräch mit der rechtskonservativen AfD getroffen hat.

Quelle: Foto: Roland Hermstein

Wolfsburg. „Würde jetzt gerne kotzen“, kommentierte Svante Evenburg, Fraktionssprecher der Gruppe Piraten/Die Linke, per Facebook öffentlich ein Gespräch von PUG und AfD, das am Montag stattfand. PUG-Fraktionschefin Sandra Straube dagegen betrachtet das Treffen als ein „demokratisches Gebot“. „Wir müssen damit umgehen lernen, dass die AfD in den Rat gewählt wurde“, sagt sie, „es spielt ihnen nur in die Karten, wenn wir sie wie Luft behandeln. Dann werden sie zu Märtyrern.“

Im übrigen habe das Gespräch nur bestätigt, dass man nichts gemeinsam habe - auch, weil sich die AfD ausschließlich mit landes- und bundespolitischen Themen beschäftige, die man im Rat nicht beeinflussen könne. Genau deshalb habe die SPD das Kontaktangebot gar nicht angenommen, sagt deren Fraktionschef Hans-Georg Bachmann: „Wir werden uns später politisch in den Ausschüssen mit der AfD auseinandersetzen.“ Ein kurzes Kennenlern-Gespräch führte aber auch schon CDU-Fraktionschef Peter Kassel - nach reiflicher Überlegung. Er sehe es ähnlich wie Straube, sagt er: Ignorieren sei keine Lösung. AfD-Sprecher Thomas Schlick „weiß gar nicht, was daran ein großer Aufreger ist. Wir haben ja jetzt fünf Jahre miteinander zu tun“. Es ergebe einfach Sinn, sich kennenzulernen.

amü

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