Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° Regenschauer

Navigation:
Elektromobilität: Wolfsburg soll Vorreiter werden

Wolfsburg Elektromobilität: Wolfsburg soll Vorreiter werden

Wolfsburg. Die Heimatstadt des Weltkonzerns Volkswagen soll eine Vorreiterrolle in Sachen Elektromobilität einnehmen. Die Stadtverwaltung legte dem Strategieausschuss gestern im Rathaus ein Papier mit zwölf Eckpunkten vor.

Voriger Artikel
NPD: Wahlkampfauftakt fand in Wolfsburg statt
Nächster Artikel
Tankstellen-Einbruch: Täter direkt geschnappt

Golf am Ladekabel: Die Stadt Wolfsburg will mehr E-Fahrzeuge auf die Straße bringen.

Quelle: Jan Woitas

Das Ziel sei es, die Stadt als „Referenzstandort für innovative Mobilitätsformen“ zu etablieren. Ralf Sygusch, Leiter der strategischen Planung im Rathaus, erläuterte die Pläne. So sollen in Wolfsburg bis 2025 rund zehn Prozent Elektrofahrzeuge auf den Straßen unterwegs sein. Der Anteil am Öffentlichen Personennahverkehr im gesamtstädtischen Verkehr solle von sieben auf zwölf Prozent steigen, 75 Prozent aller Linienbusse sollen Hybrid- oder Elektro-Busse sein. Auch Radfahrer solle attraktiver werden. So solle der CO2-Ausstoß in Wolfsburg drastisch sinken. Sygusch: „Wir machen hier nachhaltige Stadtentwicklung.“

Alles schön und gut, fand Karl-Peter Wilhelm (CDU), aber irgendwann müsse es losgehen: „Man muss von der strategischen in die pragmatische Phase kommen!“ Oberbürgermeister Klaus Mohrs (SPD) ließ durchblicken, dass es schon sehr konkrete Gespräche „mit vielen Partnern“ gebe. Vor allem Stadt und Volkswagen wollten eng zusammenarbeiten.

Der Ausschuss stimmte den Rückbauplänen für den Komplex Dessauer Straße 22-34 in Westhagen zu. Ein städtebaulicher Wettbewerb solle dann eine gute Lösung für neue Bebauung erbringen. Westhagen werde „eine neue Skyline“ bekommen, sagte Stadtbaurätin Monika Thomas.

Streit gab‘s um einen Antrag der SPD mit dem Titel „Mehr Wohnungen für alle“. Sandra Straube (PUG) sah darin einen „Showantrag im Wahlkampf“, ähnlich wie Vertreter von Piraten und CDU. Sabah Enversen (SPD) verteidigte den Antrag.

kn

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Stadt Wolfsburg

Hier lesen Sie die Sonderveröffentlichungen von AZ und WAZ zu vielen interessanten Themen. mehr

Borth im Radio - der wöchentliche Talk mit WAZ-Chefredakteur Dirk Borth auf radio21

Dirk Borth, der Chefredakteur der Wolfsburger Allgemeinen ist jetzt jeden Freitag um 16.30 Uhr bei Radio21 zu hören. "Borth im Radio" - aktuelle Kommentare aus der Region. mehr

Ihre Tageszeitung auf dem Tablet lesen: Wir haben die besten Geräte, das passende Zubehör und tolle Angebote! Lassen Sie sich jetzt unverbindlich im AZ/WAZ Media Store beraten. mehr

Wintermarkt in der Autostadt Wolfsburg