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Stadt Wolfsburg Eintracht-Fans attackieren VfL-Fan und rauben Schal
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Eintracht-Fans attackieren VfL-Fan und rauben Schal
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18:27 25.09.2018
Amtsgericht Wolfsburg: Für den Angriff auf einen Wolfsburger inklusive Schal-Diebstahl wurden zwei Braunschweiger verurteilt. Quelle: Boris Baschin
Wolfsburg

Nach dem Relegations-Hinspiel zwischen dem VfL Wolfsburg und Eintracht Braunschweig am 25. Mai 2017 hatten zwei Braunschweiger (53 und 31) auf dem Rückweg von der Volkswagen-Arena an der Heßlinger Straße einem 27-jährigen Wolfsburger den VfL-Fanschal abgenommen. Dabei gab es für das Opfer einen Tritt in die Hacken und einen Fauststoß in die rechte Körperseite. Das Schöffengericht am Amtsgericht verurteilte den älteren Angeklagten am Dienstag wegen Raubes zu acht Monaten und den jüngeren wegen Beihilfe zu sieben Monaten auf Bewährung.

Angeklagter: „Ich habe ihn nicht getreten“

Der 53-Jährige gab vor Gericht zu, dass er den Wolfsburger geschubst hätte: „Ich habe ihn aber nicht getreten.“ Die Wortwahl „Gib mir den Schal oder du kriegst was auf die Fresse“ gegenüber dem Opfer bestritt er. Nach seiner Darstellung hätte der 27-Jährige den Schal selbst abgenommen und er hätte ihm diesen dann aus der Hand gerissen.

Der jüngere Angeklagte stritt eine Tatbeteiligung ab: „Ich habe nichts gemacht.“ Er habe aus einer Gruppe von Eintracht-Fans vor einer Kneipe heraus nicht sehen können, ob der 27-Jährige geschlagen oder getreten worden sei, erklärte er.

Das Opfer bekam einen Tritt in die Hacken und eine Faust in die Seite

„Beide haben mich bedrängt und waren sehr aggressiv“, so der Wolfsburger im Zeugenstand. Er habe einen Tritt in die Hacken bekommen. Außerdem hätte ihm einer der beiden seine Faust in die Seite gedrückt. Das Opfer konnte allerdings auf Nachfrage nicht sagen, wer von den beiden ihn angegriffen hatte.

Das Schöffengericht am Amtsgericht folgte dem Plädoyer der Staatsanwältin und verurteilte den immer wieder straffällig gewordenen 53-Jährigen zu acht Monaten auf Bewährung wegen Raubes und den 31-Jährigen zu sieben Monaten auf Bewährung wegen Beihilfe. Der Verteidiger des Jüngeren hatte einen Freispruch gefordert. Begründung: Ein Tatbeitrag sei nicht nachzuweisen.

Von Jörn Graue

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