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Stadt Wolfsburg Einsturzgefährdete Brücke: Um 20.12 Uhr fiel sie um
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Einsturzgefährdete Brücke: Um 20.12 Uhr fiel sie um
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00:11 07.10.2015
Abrissarbeiten an der Braunschweiger Straße: Die marode Fußgängerbrücke brach am Dienstag gegen 20.12 Uhr in sich zusammen. Quelle: Britta Schulze
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Die Stadt entschloss sich zu dem Abriss der 1965/66 gebauten Brücke, weil das Bauwerk nach Meinung von Experten nicht mehr sanierbar war. Die Verbindung zwischen Westhagen und Detmerode (Höhe Rasthof) hatte sich am Wochenende gesenkt. In der Folge wurde die Braunschweiger Straße voll gesperrt.

Gestern um 13.30 Uhr begannen die Arbeiten. Bis zum Abend brachten Laster Sand, den sie in einer Höhe von mindestens 50 Zentimetern auf die Fahrbahn schütteten, um zu verhindern, dass beim Abriss herabfallende Betonteile die Straße beschädigen. Um 20 Uhr begannen zunächst zwei riesige Bagger mit dem Abriss. Lange hielt die Brücke den gewaltigen Bohrern der Baumaschinen nicht stand, nach knapp zehn Minuten fiel sie mit einem lautem Krach unter dem Beifall der vielen Schaulustigen in sich zusammen.

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Abrissarbeiten an der Braunschweiger Straße: Die marode Fußgängerbrücke brach am Dienstag gegen 20.12 Uhr in sich zusammen. Die Nacht über wurde der Schutt weggeräumt.

Gegen 20.22 Uhr fiel auch die erste Seitenstütze, die zweite (auf Westhagener Seite) musste länger bearbeitet werden, gab erst gegen 21.10 Uhr nach, kurz zuvor ragte die Brücke an der Seite drei Meter hoch in die Luft. Das Sandbett auf der Fahrbahn war übersät mit großen Betontrümmern, es staubte eindrucksvoll.

Drei Bagger zerkleinerten die Bruchstücke. Dann wurde zunächst der Teil der Straße, der stadteinwärts führt, abgeräumt. „Wenn alles reibungslos läuft, ist die Strecke am Mittwoch früh für den Berufsverkehr frei“, so Oliver Iversen, Straßenbau-Leiter der Stadt. Anschließend käme der stadtauswärtige Teil dran, so dass heute im Laufe des Tages auch diese Fahrtrichtung wieder frei sein könnte.

Rund 150 Schaulustige verfolgten den Abriss, unter ihnen war Julia Götz aus Mörse mit ihrem Sohn David. „Eine spannende Sache, ich habe die Brücke oft genutzt“, sagte sie.

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