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Stadt Wolfsburg Eingeweiht: Sara-Frenkel-Platz und Zwangsarbeiter-Denkmal
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Eingeweiht: Sara-Frenkel-Platz und Zwangsarbeiter-Denkmal
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00:07 19.06.2010
Enthüllt: Auf dem neu benannten Sara-Frenkel-Platz steht jetzt das Zwangsarbeiter-Denkmal. Quelle: Photowerk (bea)
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Frenkel selbst war Zwangsarbeiterin, die den Holocaust überlebt hat. Mit Wolfsburg verbinde sie schreckliche Erlebnisse, ließ die fast taube Wahl-Belgierin VW-Historiker Dr. Manfred Grieger sagen. „Aber ich bin froh weggegangen – und komme froh wieder her.“ Froh darüber, hier ihren Mann kennen gelernt zu haben, und darüber, dass Wolfsburg sich seiner Vergangenheit stelle.
„Die Stadt ist sich ihrer historischen Wurzeln bewusst“, bekräftigte Oberbürgermeister Rolf Schnellecke. „Wolfsburg darf und wird seine dunkle Gründungsgeschichte nicht vergessen.“ Das Zwangsarbeiter-Denkmal trage dazu bei.
Vorbild für das Denkmal war eine Buche auf dem Klieversberg, in die ein russischer Zwangsarbeiter namens Eduard 1944 Gravuren eingelassen hatte. Aus Bronze hatte der Künstler Andreas von Weizsäcker, Sohn des Alt-Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker, eine Nachbildung gefertigt. Schwiegertochter Sabrina von Weizsäcker vollendete das Werk, indem sie den Sara-Frenkel-Platz mit gestaltete: Der Buchenstumpf erhebt sich, von Rasen umringt, aus dem Straßenpflaster. Emmanuel Nahshon, Gesandter der israelischen Botschaft, sagte: „Den Zwangsarbeitern wird heute öffentlich ein Denkmal und ein Name gegeben.“

mbb

21 Kita- und Schulgruppen hatten mit knapp 400 Mitwirkenden vor über 1000 Zuschauern ihren Auftritt innerhalb von drei Tagen auf der Hinterbühne des Theaters. Anlass war die zweite Theaterwerkstatt, die gestern unter Leitung des Theaterpädagogen Bernd Upadek zu Ende ging. Nach diesem überwältigenden Erfolg steht fest: 2011 folgt die nächste Werkstatt.

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