Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Stadt Wolfsburg Eindrucksvolle Fotos von Robert Lebeck
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Eindrucksvolle Fotos von Robert Lebeck
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:49 01.03.2018
Robert Lebeck – 1968: Kunstmuseums-Direktor Ralf Beil stellte am Donnerstag zahlreichen Journalisten die neue Foto-Ausstellung vor.  Quelle: Roland Hermstein
Anzeige
Wolfsburg

 Mehrfach besuchte Robert Lebeck auch Wolfsburg, dokumentierte den 30. Geburtstag der jungen Stadt. Das Kunstmuseum zeigt eine Auswahl seiner Fotos, darunter viele noch nie veröffentlichte Aufnahmen. Eröffnung ist am Samstag, 19 Uhr.

Robert Lebeck: Fotos aus Detmerode. Quelle: Robert Lebeck

Die Ausstellung trägt den Titel „1968“, eines Jahres geprägt von Gewalt, Attentaten und weltweiten Umbrüchen. Sie ist in Zusammenarbeit mit dem Wolfsburger Institut für Zeitgeschichte entstanden – zum diesjährigen 80. Stadtgeburtstag. Stadthistoriker Alexander Kraus kuratierte die Schau, sichtete gemeinsam mit Institutsleiterin Anita Placenti-Grau und Kunstmuseum-Direktor Ralf Beil hunderte Negativfotos mit Lupe im Archiv Robert Lebeck. „Für uns ist dies eine große Möglichkeit, Lokalgeschichte in einem überregionalen Zusammenhang zu zeigen“, freute sich Placenti-Grau. Die Volkswagenstadt bekam schon 1962 ein Angebot, eine Lebeck-Ausstellung zu machen – lehnte aber ab. „Jetzt holen wir dies nach“, so Kraus.

Video:

Lebecks Blick auf die historischen Ereignisse und gesellschaftlichen Veränderungen im Jahr 1968 ist ein besonderer. Während andere Fotografen den Fokus auf die Kommune 1 in Berlin legten, stellte Lebeck geschiedene Frauen fotografisch in Szene. „Das spiegelt die 68er besser wieder als jeder nackter Hintern“, so Beil.

Mit der Lupe: Original-Kontaktbogen von Robert Lebeck. Quelle: Roland Hermstein

Lebeck selbst sagte von sich: „Das Jahr der Studentenunruhen fand ohne mich statt.“ Das stimmt natürlich nicht ganz: Er fotografierte Rudi Dutschke in Prag, dem Wortführer der deutschen Studentenbewegung (er wohnte zufällig im selben Hotel wie Dutschke). Die Fotos sind nie gedruckt worden. Er machte beeindruckende Aufnahmen von der Beerdigung Robert F. Kennedys, war mit dem Papst in Kolumbien und reiste nach Nordirland.

Fotos von der Käfer-Produktion im Volkswagenqwerk von 1968. Quelle: Roland Hermstein

Zwei Tage im Sommer 1968 verbrachte er in Wolfsburg: Die Stadt feierte 30. Geburtstag. Er fing eine Hochzeit ein, machte Architekturaufnahmen in Detmerode, fotografierte Studentenproteste, besuchte die Käfer-Produktion im Werk – seine Bilder zeigen fröhliches Treiben in einer lebendigen Stadt und geben so gar nicht den Negativ-Ton der Reportage „Wehe, wenn der Käfer stirbt“ wieder. Das Original-Heft mit dem Artikel ist genauso wie 33 Original-Kontaktbogenebenfalls im Kunstmuseum zu sehen.

Die Ausstellung ist bis zum 22. Juli 2018 in der oberen Etage des Museums zu sehen.

Von Claudia Jeske

Vor allem das Personal kam mal wieder gut weg, aber auch das Essen im Klinikum scheint den Leuten zu schmecken. Dies sind nur zwei Erkenntnisse aus Beschwerdemanagement und Patientenbefragung.

03.03.2018

Das Bewegungsbad im Klinikum liegt vielen Menschen am Herzen. Ob’s der laute Protest war, ist unklar, aber: Geschlossen wird nicht in einem Jahr, sondern, wenn die alte Anlage endgültig aufgibt.

28.02.2018

Die neue Single der Wolfsburger House-Band Lee & Sun ist draußen! „Bad Intention“ ist der zweite von zwölf Songs, die die drei Musiker in diesem Jahr veröffentlichen – in jedem Monat einer.

03.03.2018
Anzeige