Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Einbrüche am Hageberg und Reislingen-Südwest

Wolfsburg Einbrüche am Hageberg und Reislingen-Südwest

Achtung, Einbrecher: Am Donnerstag stiegen Unbekannte zwischen 10 Uhr und 15.30 Uhr in zwei Einfamilienhäuser am Hageberg und in Reislingen-Südwest ein. Die Polizei hofft, dass Zeugen verdächtige Personen beobachtet haben könnten – und weist darauf hin, dass erfahrungsgemäß die Zahl der Einbrüche in der Urlaubszeit steigt.

Voriger Artikel
Warnung! Einbrüche in der Urlaubszeit
Nächster Artikel
Sturmschäden: Im Wald droht Lebensgefahr

Besonders in der Urlaubszeit ist Vorsicht vor Wohnungseinbrüchen geboten.

Quelle: Archiv

Wie hoch der Schaden ist, den die Täter am Donnerstag angerichtet haben, steht noch nicht genau fest. Zwischen 10 und 11.30 Uhr waren Unbekannte in der Herforder Straße unterwegs, schlichen sich auf ein Grundstück und brachen ein Fenster auf. Nach ersten Erkenntnissen fehlen Schmuck und Bargeld.

In der Nelly-Sachs-Straße in Reislingen-Südwest verschafften sich Täter durch ein angekipptes Fenster Zugang. „Die Unbekannten gelangten durch ein Carport an die rückwärtige Seite des Hauses und öffneten das Fenster“, so Polizeisprecher Thomas Figge. Im Haus suchten sie zwischen 13 Uhr und 15.30 Uhr ebenfalls nach Bargeld, steckten schließlich eine Digitalkamera ein, ließen aber andere wertvolle Elektrogeräte unbeachtet.
Es ist eine gefährliche Zeit: Am Donnerstag haben die Schulferien begonnen, der Start des Werksurlaub steht unmittelbar bevor (2. August). „Bis zu zwei Dutzend Taten registriert die Polizei durchschnittlich jedes Jahr im Juli und August. Jeder zehnte Einbruch ereignet sich damit zur Urlaubszeit“, warnt Polizeisprecher Sven-Marco Claus. Dabei hätten es die Täter meist auf Beute abgesehen, die sich leicht transportieren lässt.
Zeugenhinweise zu den aktuellen Taten nimmt die Polizei unter Tel. 05361/46460 an.

WAZ-INFO

Nur jeder sechste Einbruch in der Region konnte in der Vergangenheit aufgeklärt werden. Aber: Mehr als ein Drittel aller Taten bleibt laut Polizei im Versuchsstadium stecken, wenn man es den Tätern nicht zu einfach macht.

Die Polizei rät, Sicherheitsschlösser oder Sperrriegel an Türen und Fenstern anzubringen und Notebooks oder Schmuck in einem Bankschließfach zu deponieren. „Sehr wirksam ist, wenn mit Hilfe von Nachbarn, Freunden oder Familie der Eindruck vermittelt wird, dass das Haus bewohnt ist“, so Polizeisprecher Sven-Marco Claus. Also: Briefkasten leeren, Licht und Radio oder TV zu unregelmäßigen Zeiten anschalten, Vorhänge oder Rolläden morgens hochziehen und abends wieder herunterlassen – und den Anrufbeantworter möglichst ausschalten. „Auch in sozialen Netzwerke wie Facebook sollten keine Urlaubsfotos gepostet oder gar ein Zeitraum genannt werden“, so Claus.

Mehr Infos gibt es unter www.polizeiberatung.de

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Stadt Wolfsburg

Hier lesen Sie die Sonderveröffentlichungen von AZ und WAZ zu vielen interessanten Themen. mehr

Borth im Radio - der wöchentliche Talk mit WAZ-Chefredakteur Dirk Borth auf radio21

Dirk Borth, der Chefredakteur der Wolfsburger Allgemeinen ist jetzt jeden Freitag um 16.30 Uhr bei Radio21 zu hören. "Borth im Radio" - aktuelle Kommentare aus der Region. mehr

Ihre Tageszeitung auf dem Tablet lesen: Wir haben die besten Geräte, das passende Zubehör und tolle Angebote! Lassen Sie sich jetzt unverbindlich im AZ/WAZ Media Store beraten. mehr

Fallersleben: Feuerteufel legt acht Brände