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Einbrüche: Kaufleute wollen Sicherheitsdienst

Wolfsburg Einbrüche: Kaufleute wollen Sicherheitsdienst

Alle reden über die Einbruchserie in Wolfsburg - aber was kann man tun? Die Polizei will verstärkt Streife fahren, viele Geschäftsleute setzen auf erhöhte Überwachung durch den Sicherheitsdienst WDZ (Stadtwerke).

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Einbrüche sind mittlerweile in Wolfsburg an der Tagesordnung: In vielen Fällen haben es Täter wie im Antalya-Grill auf den Zigarettenautomaten abgesehen. Geschäftsleute setzen auf einen Sicherheitsdienst wie die WDZ.

„Es fällt auf: Die Einschläge kommen immer häufiger“, sagt Matthias Lange, Chef des Einzelhandelsverbandes. „Auch mitten in der Fuzo.“ Bisher würden nur einzelne Geschäfte durch die WDZ überwacht, Lange: „Wir werden beraten, ob wir gegen Bezahlung häufigere WDZ-Fahrten durch die Porschestraße ordern.“

Auch die Polizei registriert die Zunahme, glaubt aber nicht an organisierte Banden: „Wir vermuten eher Gruppen örtlicher Täter“, sagt Polizeisprecher Sven-Marco Claus. Man werde nachts kurzfristig verstärkte polizeiliche Präsenz zeigen. Das Problem: Nicht nur Einkaufsviertel, sondern auch Parkplätze müssen wegen der hohen Kriminalität rund ums Automobil in Wolfsburg überwacht werden.

Bei der Schützengesellschaft, jüngst selbst Einbruchsopfer, schaute die Polizei öfter vorbei: „Aber wenn die wegen eines Fehlalarms anrücken, kostet das über 100 Euro. Und Alarm ist häufig“, sagt Schützenoberst Rolf Wolters. Darum arbeite man nun mit der WDZ zusammen - „das ist günstiger“.

Patentrezepte gibt es kaum, viele setzen auf Selbsthilfe. Jahrelang bissen sich Einbrecher im Kiosk von Andreas Badtke („Unser kleines Fort Knox“) am Hochring die Zähne aus. Bis die Täter Anfang Oktober mit schwerem Gerät kamen, alles kurz und klein schlugen. Nun gibt es zusätzlich Alarmanlage, Bewegungsmelder und verschweißte Gullideckel. Badtke: „Man rüstet gegenseitig auf“ - und hofft auf das bessere Ende...

fra

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