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Stadt Wolfsburg Ein rauschendes Fest im Scharoun Theater
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Ein rauschendes Fest im Scharoun Theater
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20:08 04.03.2018
Was für eine rauschende Ballnacht: Bis in die Morgenstunden amüsierten sich die Gäste des Drehbühnenballs. Für die WAZ besuchte Mitarbeiterin Martina Reinegger (rundes Foto) den Drehbühnenball. Quelle: Gero Gerewitz
Wolfsburg

„Bereits zum 38. Mal dreht sich heute diese Scheibe“, begrüßte Theaterintendant Rainer Steinkamp die Ballbesucher, die allesamt festliche Roben trugen. Nachdem die Mitarbeiter des Theaters eine Woche lang umgebaut und gearbeitet hatten, war es soweit. Das „Free Steps Orchestra“ eröffnete die Drehbühne mit einem Walzer. Das zehnköpfige Ensemble bewies sein Können und schnell füllte sich die Tanzfläche.

Hier die tollsten Foto-Impressionen:

Saal, Foyer, Cafeteria – überall war was los beim 39. Drehbühnenball des Wolfsburger Scharoun Theaters. Und es wurde natürlich geschwoft bis zum frühen Morgen.
Auf Drehbühne tummelten sich die Paare, das Programm des Balls war abwechslungsreich, sehr unterhaltsam und bisweilen komisch. Es gab sogar ein „lebendes Sofa“.
Es wurde getanzt, gefeiert und genossen: Ausverkauft war das beliebte Wolfsburger Event. Im Scharoun Theater drehte sich bis in den frühen Morgen die Bühne.

Doch auch jene, die keine Freunde des klassischen Tanzes sind, kamen nicht zu kurz: DJ Ralf Burnet legte im „Stimmzimmer“ auf und sorgte für gute Stimmung. Und die „Zack Zillis“, die Unterhaltungsband, ohne die ein Drehbühnenball kaum noch vorzustellen ist, sorgten im Foyer für gute Laune.

Auch kulinarisch war für alles gesorgt: Der Lindenhof Nordsteimke war für das Catering zuständig, wobei das Angebot von Antipasti über Gulaschsuppe bis zu Austern reichte. Und auch für das übrige Wohlergehen hatte das Team des Lindenhofs gesorgt: Bereits bei der Ankunft erhielt jeder Besucher ein Notfallset mit Blasenpflaster, einem Koffeinbonbon und Kaugummi.

Tanzen, quatschen und Getränke genießen. Quelle: Gero Gerewitz

Gut gestärkt konnten sich die Besucher also in die Nacht stürzen. Und das Entertainmentangebot war diesmal sehr international: Künstler aus der Schweiz, den Niederlanden und sogar Kenia unterhielten die Ballbesucher. Das Schweizer Duo „inMotion“ faszinierte mit einer Yoyo-Show und die kenianischen Musiker „Black Blues Brothers“ beeindruckten mit ihrer Darbietung. Zusätzlich amüsierten die sogenannten „Walk-Acts“, die auf den Gängen anzutreffen waren, die Besucher. So gewann die Wolfsburgerin Simone Baars holländische Holzschuhe bei der Unterhaltungsshow „Am laufenden Band“ und Inka Arlt erzählte als anzügliches „Glücksstück“ unfassbare Geschichten.

Neben buntem Programm und guter Musik macht auch die Location den Drehbühnenball einzigartig. „Ich bin bereits zum vierten oder fünften Mal hier. Die Menschen genießen den Ball einfach sehr – und ich auch“, sagte Dennis Weilmann, neuer Kultur-Dezernent der Stadt Wolfsburg. Karsten Eckhoff, Geschäftsführer des Optikers Ehme de Riese und seine Partnerin waren ebenfalls schon öfter zu Gast:„Es gefällt uns wieder hervorragend!“

Von Martina Reinegger

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