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Stadt Wolfsburg Ein Wellness-Tag zur Entspannung
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Ein Wellness-Tag zur Entspannung
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12:01 16.03.2018
Ankunft in Padrón: Auf ihrer Jakobsweg-Wanderung haben Michaela und Kristin immerhin 200 Kilometer zu Fuß zurückgelegt. Quelle: Privat
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Peine

Kurz vor dem Ziel waren Kristin und ich einerseits erleichtert, andererseits unglaublich erschöpft. Auch wenn es in den vergangenen Tagen ganz danach klang, als wären wir nur mit dem Bus oder Zug gefahren, kann ich versichern, dass wir täglich mehr als 15 Kilometer gewandert sind. Inzwischen standen wir sogar kurz davor, die 200-Kilometer-Marke zu knacken.

Ein Beauty-Tag in der Herberge

Am Ende des 14. Wandertages landeten wir Padrón. Der Stadtname rührt von pedrón her, einem römischen Meilenstein am Ufer des Flusses Ria. Der Legende nach soll dort ein Schiff festgemacht haben, das den Leichnam des Apostels Jakobus befördert hatte. Wo das genau sein sollte, wussten wir allerdings nicht.

Wir kamen aber zufällig an einem großen, grauen Platz vorbei, an dem regelmäßig die populären Sonntags-Märkte stattfinden. Normalerweise werden dort Bekleidungsstücke, Schuhe, lokale kulinarische Produkte, Kunsthandwerk, Lederwaren und Haustiere angeboten. Die schlechte Nachricht: Wir waren mitten in der Woche dort und trafen nur auf einen Polizisten, der den Verkehr regeln musste, weil eine Ampel ausgefallen war. Die gute Nachricht: Kristin und ich konnten nichts kaufen und sparten so an Gewicht. Unsere Rucksäcke waren auch ohne kleine Andenken bereits gut gefüllt.

Also kauften wir uns – ganz untypisch für Pilger – zwei Wellness-Gesichtsmasken und schlenderten zur öffentlichen Herberge in Padrón, um einen Beauty-Tag einzulegen. Das Gebäude war übrigens richtig schön. Es hatte zwar keinen Luxus, aber die riesigen Steine innerhalb der Schlafsäle beeindruckten uns sehr. Glücklicherweise gab es an jeder Ecke Heizungen, so dass wir abends endlich wieder nicht frieren mussten.

Wir wissen bis heute nicht, was Teo eigentlich ist

Am nächsten Tag ging es weiter nach Teo. Teo ist keine Stadt und auch kein Dorf. Teo gibt es lustigerweise nicht einmal bei Google-Maps, so dass wir bis heute nicht wissen, was Teo eigentlich ist. Wir können uns nur dran erinnern, dass die Menschen in Teo Pilger nicht besonders gerne mögen. Als Kristin und ich nämlich wieder einen Orangenbaum sahen, war es um uns geschehen. Auf einmal aber schlugen zwei Spanier mit einem Holzstückchen auf Metall, um uns zu vertreiben. Offenbar werden in Teo die Orangenbäume fast ausschließlich von Pilgern geplündert. Kein Wunder, dass die Einheimischen so allergisch auf uns reagierten. Entschuldigung.

Witzigerweise gab es in der Herberge in Teo dann eine große Schale mit Obst für alle Pilger. Dort waren zwar keine Orangen, aber Kiwis erfüllten auch ihren Zweck.

Von Michaela Gebauer

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