Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Stadt Wolfsburg Viel nackte Haut beim Musical über den "bewegten Mann"
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Viel nackte Haut beim Musical über den "bewegten Mann"
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:36 20.10.2018
Frivole Sprüche und nackte Tatsachen: Das Wolfsburger Publikum bejubelte am Freitagabend das Musical „Der bewegte Mann“ im Scharoun Theater. Quelle: Veranstalter
Wolfsburg

Wie nicht anders zu erwarten, jubelte das Publikum auch hier über frivole Sprüche, freute sich an optisch leckeren nackten Tatsachen und belohnte das spielfreudige Ensemble am Ende gar mit Standing Ovations.

Die Story ist bekannt: Axel (Nils Klitsch), potenzstarker Weiberheld, wird von Freundin Doro (Alice Hanimyan) aus der Wohnung geworfen, als sie ihn wieder einmal in flagranti erwischt. Kein Problem für Axel. Er nistet sich beim schwulen Norbert (sehr einfühlsam: Moritz Grabbe) ein und genießt sein Single-Dasein weiterhin in vollen Zügen. Pech nur, dass Doro schwanger ist und aus diesem (spießbürgerlichen) Grund die Ehe droht.

Regisseur Harald Weiler hat die Sache rund um den Sex und seine vielfältigem Komplikationen in der Aufführung mit Volldampf in Schwung gebracht. Da wackeln die Akteure (allen voran Mark Weigel und Matias Lavall als Norberts Freunde) mit Lust und Drive tänzerisch über die glitzernde Bühne (Ausstattung: Lars Peter), lieben und leiden, halten an ihren Träumen und Sehnsüchten fest.

Viele Klischees und Herz-/Schmerz-Musik

Es werfen sich die Männer in Frauenfummel und es wird kein Klischee ausgelassen, geht`s um Tofuwurst und anonyme Sexsüchtige, heftige und wehleidige Dispute zwischen Männlein und Weiblein. Auch musikalisch war „Der bewegte Mann“ im Scharoun Theater glänzend. Christian Gundlachs rockige und balladenhafte Lieder haben teilweise Ohrwurm-Qualität, setzen auf Herz und Schmerz.

Und die Moral von der Geschicht’: Ob hetero oder homosexuell – jeder Mensch hat das Recht auf sein persönliches Glück.

Von Katrin Mauke

Komik, Übertreibungen und innerfamiliäre Episoden: Die Spannweite in den Texten beim Poetry-Slam im ausverkauften Hallenbad am Freitagabend hätte kaum größer sein können. Das knappe Finale entschied die Berlinerin Jule Keller für sich.

20.10.2018

Knapp 600 Fans begeisterte die Deutschpop-Band „Tonbandgerät“ am Donnerstagabend im Hallenbad. Die Hamburger Gruppe, die 2012 mit „Irgendwie anders“ ihren großen Durchbruch hatte, stellte ihr neues Album „Zwischen all dem Lärm“ vor, das ein Großteil der begeisterten Anhänger von Beginn an mitsingen konnte.

20.10.2018

Gemeinsam mit Dennis Weilmann, Dezernent für Wirtschaft, und Stadtwerke-Vorstand Dr. Frank Kästner besuchte jetzt Stefan Muhle, Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, einen Ausbaustandort in der Nordstadt, um sich über den Fortschritt des Glasfaserausbaus in Wolfsburg zu informieren.

20.10.2018