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Ein Herz für Bullis: Ex-Entwickler retten VW-Oldtimer

Wolfsburg Ein Herz für Bullis: Ex-Entwickler retten VW-Oldtimer

Hattorf. Kaum ein Volkswagen hat seit Jahrzehnten weltweit eine größere Fangemeinde als der Bulli. Nur in der VW-Hauptstadt wird er in den Augen vieler Freunde nicht ausreichend gewürdigt. Ehemalige Entwickler von VW Nutzfahrzeuge wollen das ändern.

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Zeigen stolz ihre Schätze: Die Mitglieder des Projektbüros „VWNOaktiv“.

Quelle: Boris Baschin

Sie haben sich mit Hilfe von VW Pro Ehrenamt im Heinenkamp 20 zu einem Projektbüro zusammengeschlossen. Sie nennen sich VWNOaktiv.

Unterstützt werden sie von Nutzfahrzeugentwicklung-Vorstand Dr. Harald Ludanek und von Betriebsrat Siebert Kloster. Locker angebunden ist die Gruppe an die Fachabteilung NE-GE von Dr. Jens-Erik Franke. Unterstützt werden sie vom aktiven Mitarbeiter der Nutzfahrzeugeentwicklung Lothar Brune und Claudia Buckley vom VW Pro Ehrenamt. „Wir wollen die Bulli- und Oldtimer-Szene in Wolfsburg beleben“, sagt Projektbürosprecher Karl-Heinz Forytta.

Um in der Szene bekannt zu werden, fahren sie etwa im Auftrag der Oldtimersparte von VWN in Hannover zu Oldtimer-Treffen oder zu Offroadveranstaltungen. Aber sie sind auch in ihren privaten Oldies unterwegs. „Aber am meisten Spaß macht es uns, Fahrzeuge zu retten“, sagt Forytta. Etwa den T3 Synchro, den die Bundeswehr in Afghanistan einsetzte. „Der steht heute bei VWN in Hannover“, so Forytta. Oder den T3 aus Südafrika, den VWNOaktiv gemeinsam mit drei Azubis vorm Verschrotten gerettet hat. „Ein abenteuerliches Projekt“, schmunzelt Uwe Keufner. „Viele Teile dafür mussten wir von Schrottplätzen in Südafrika holen.“ Schon bald soll das Ergebnis der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Richtig Spaß hat ihnen auch die Aktion „Love And Pieces“ mit fünf anderen Azubis gemacht: „Wir haben für eine Dokumentation einen T5 in alle Einzelteile zerlegt“, berichten Udo Schwuchow und Karl-Heinz Ziombkowski. Auch am Kunstmuseum waren sie aktiv: Martin Gebhardt und Christian Bartsch haben dem Wiener Künstler Erwin Wurm beim Bau seines Currywurst-Bullis geholfen.

Die Bullifreunde haben noch mehr Ideen: Man könnte ein großes Bulli-Treffen im VW-Bad organisieren. Oder am Wochenende ein Teile-Outlet am Südkopf veranstalten - das würde den Südkopf und die Oldtimerszene der VW-Hauptstadt gleichermaßen beleben. Noch weiter denkt Andreas Szczesny: „Warum machen wir keine Oldtimer-Akademie in Wolfsburg? Wir könnten Privatleuten zeigen, wie sie ihre alten VW selbst restaurieren können.“ Dadurch würde die Liebe zu VW in Wolfsburg noch mehr wachsen.

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