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Ein Dutzend Wolfsburger kämpft in Syrien und dem Irak für den IS

Wolfsburg Ein Dutzend Wolfsburger kämpft in Syrien und dem Irak für den IS

Wie viele Wolfsburger kämpfen in Syrien und dem Irak für die Terrormiliz IS? Die zuständigen Ermittlungsbehörden nennen dazu keinerlei Zahlen, WAZ-Recherchen aber ergaben aus zuverlässigen Quellen: Es dürfte sich um rund ein Dutzend Personen handeln, die in den „Heiligen Krieg“ gezogen sind.

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Wolfsburger im Heiligen Krieg: Ein Islamist wurde von einem SEK festgenommen.

Mindestens einer von ihnen ist bereits zurück gekehrt - am Donnerstag durchsuchte die Polizei die Wohnung eines 25-jährigen Deutsch-Tunesiers in der Heinrich-Heine-Straße, nachdem ein SEK den Mann zuvor außerhalb seiner Wohnung festgenommen hatte (WAZ berichtete). Und, das sagt das LKA offiziell: Zudem liefen Ermittlungsverfahren „im unteren zweistelligen Bereich“, unter anderem wegen der „Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat“. „Unter den Beschuldigten befinden sich auch Personen aus der Region Wolfsburg/Braunschweig“, so LKA-Sprecherin Stephanie Weiß auf WAZ-Anfrage. Konkrete Zahlen wurden nicht genannt.

Recherchen der WAZ ergaben: Auch wenn die Dunkelziffer für die Ermittler tatsächlich schwer zu ermitteln ist, haben die Behörden offenbar Erkenntnisse über rund ein Dutzend Wolfsburger, das in Syrien und dem Irak in den Krieg gezogen ist. Außer dem verhafteten Deutsch-Tunesier soll mindestens einer von ihnen bereits zurück gekehrt sein - angeblich schwer verwundet im Rollstuhl.

Der festgenommene 25-Jährige hatte vor seiner Radikalisierung in Wolfsburg wohl über Jahre ein unauffälliges Leben geführt. Zuletzt arbeitete er offensichtlich als Zeitarbeiter bei einem VW-Zulieferer im Kreis Gifhorn, davor war er als Auslieferungsfahrer für einen Imbiss sowie als Küchenhilfe in einem Lokal in Wolfsburg beschäftigt. Bis er eines Tages Hals über Kopf verschwand. Nun ist er wieder da - und sitzt in U-Haft.

fra/jes

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