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Stadt Wolfsburg Eigenheimpreise steigen: Wolfsburg auf Platz vier
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Eigenheimpreise steigen: Wolfsburg auf Platz vier
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11:48 15.12.2016
Übersicht der Eigenheimpreise in Niedersachsen. Quelle: Presseportal
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Wolfsburg

„Durch den großen Nachholbedarf im Neubau gerät der Gebrauchtimmobilienmarkt immer stärker unter Druck. Die Folge sind weiter steigende Preise. Daher sind die aktuellen Initiativen der Politik zu begrüßen, welche die Wohneigentumsbildung gerade bei Familien mit geringen und mittleren Einkommen unterstützen sollen. Genauso wichtig ist es, jetzt auch die Sparförderung über die  Wohnungsbauprämie für breite Bevölkerungsschichten zu verbessern“,  erklärt Dr. Rüdiger Kamp, Vorstandsvorsitzender der LBS Nord.

In der Landeshauptstadt Hannover müssen Hauskäufer für ein gebrauchtes frei stehendes Einfamilienhaus rund 420.000 Euro als Standardpreis bezahlen. Auch in den Städten Osnabrück und Braunschweig betragen die typischen Angebotspreise um die 400.000 Euro.

Wolfsburg hinter den Spitzenplätzen

Standardpreise über 300.000 Euro werden in der Stadt Wolfsburg (365.000 Euro), den Landkreisen Harburg (349.000 Euro) und  Vechta (310.000 Euro) sowie im Umland von Hannover (300.000 Euro) verlangt. Die typischen Eigenheimpreise entsprechen hier sechs bis acht ortsüblichen Haushaltsjahreseinkommen.
Diese Daten hat die LBS Norddeutsche Landesbausparkasse Berlin - Hannover (LBS Nord) jetzt in ihrem aktuellen Kaufpreisspiegel veröffentlicht. Das Forschungsinstitut empirica hat hierfür die Verkaufsangebote in den niedersächsischen Tageszeitungen und Online-Portalen im dritten Quartal 2016 ausgewertet.

Zehn Jahresnettoeinkommen für ein Eigenheim in Hannover

Bei einem Standardpreis von 419.000 Euro muss ein Normalverdienerhaushalt in Hannover für ein gebrauchtes Eigenheim zehn Jahresnettoeinkommen aufbringen. Die Spitzenpreise im oberen Preissegment liegen sogar noch deutlich höher: Im dritten Quartal  2016 wurden für ein Viertel aller Einfamilienhäuser in der  Landeshauptstadt mindestens 800.000 Euro verlangt.
Die Städte Osnabrück und Braunschweig liegen auf den Plätzen zwei und drei der niedersächsischen Preisskala. Die typischen  Angebotspreise erreichen hier 400.000 Euro beziehungsweise 380.000 Euro und entsprechen damit dem Zehnfachen des ortsüblichen  Haushaltsjahreseinkommens. Die Spitzenpreise für gebrauchte  Einfamilienhäuser liegen in beiden Städten um die 500.000 Euro.

Niedersachsens stärkste Preissteigerungen

Am stärksten sind die Preise in Niedersachsen im Landkreis Vechta  gestiegen. In den vergangenen drei Jahren verteuerten sich hier  Einfamilienhäuser aus dem Bestand um rund 14 Prozent pro Jahr.  Jährliche Preissteigerungen im zweistelligen Bereich gab es außerdem  in den Landkreisen Gifhorn (+12%) und Lüchow-Dannenberg (+10%) sowie  in den kreisfreien Städten Braunschweig (+11%) und Osnabrück (+10%).
Auf der Suche nach den günstigsten Eigenheimen in Niedersachsen werden Hauskäufer im Landkreis Holzminden fündig. Hier gibt es Häuser aus dem Bestand bereits für einen Standardpreis von 91.000 Euro. Das  entspricht gerade einmal dem doppelten Jahreseinkommen eines  örtlichen Haushalts. Holzminden ist zudem die einzige Region in  Niedersachsen, in der die Hauspreise seit 2013 im Durchschnitt um  drei Prozent pro Jahr gefallen sind.

ots

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