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Eichendorffschule: Mädchen machte „Scherz“

Wolfsburg Eichendorffschule: Mädchen machte „Scherz“

Wolfsburg. Die Polizei hat die anonyme Bedrohung gegen die Eichendorffschule von Ende letzter Woche aufgeklärt. Ein Mädchen (14) hatte sich mit zwei Freundinnen (beide 16) einen „Scherz“ erlauben wollen, wie die junge Frau sagt.

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Eichendorffschule: Die Drohung, die Ende vergangener Woche einen Polizeieinsatz ausgelöst hatte, entpuppte sich als schlechter Scherz eines Mädchens.

Quelle: Boris Baschin

Der völlig missratene Scherz wird nun auch noch teuer - der Polizeieinsatz kostet über 1000 Euro.

Die 14-Jährige, die laut Polizei selbst nicht zur Eichendorffschule geht, hatte am Donnerstag anonym einen Eichendorffschüler (15) angerufen und angekündigt, am Freitag werde dort etwas Schreckliches passieren - die beiden Jugendlichen kannten sich offenbar nur oberflächlich aus sozialen Netzwerken. Der Schüler schlug Alarm, die Polizei fuhr am Freitag stundenlang verstärkt Streife rund um die Lehranstalt, zum Glück blieb alles ruhig.

Zwar hatte die 14-Jährige ihre Nummer unterdrückt, die Polizei konnte sie dennoch als Anruferin ermitteln. Die junge Frau erklärte, sie habe sich mit ihren beiden Freundinnen lediglich einen Scherz erlauben wollen. „Die Polizei hält allerdings nichts von scherzhaft gemeinten Drohanrufen“, sagt Polizeisprecher Thomas Figge klipp und klar. Tatsächlich handle es sich dabei um eine Straftat, konkret: Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten.

Für die 14-Jährige und ihre Eltern, womöglich auch für die beiden Freundinnen wird die misslungene Aktion nun jedenfalls ein teures Nachspiel haben. Figge: „Wir werden die Verursacher zur Rechenschaft ziehen und ihnen die Kosten für den Polizeieinsatz in Rechnung stellen“ - diese bewegten sich im vierstelligen Bereich.

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