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Stadt Wolfsburg Ganz Wolfsburg lacht über grünen Gras-Protest
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Ganz Wolfsburg lacht über grünen Gras-Protest
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20:02 16.04.2018
Braunschweiger Straße: Der Titel "Rückruf-Denkmal" wird noch eine Weile lesbar sein, bis neu gedüngtes Gras über die Sache gewachsen ist. Quelle: Andrea Müller-Kudelka
Wolfsburg

Unbekannte hatten aus dem Gras am Golf den Schriftzug „Rückruf Denkmal“ wachsen lassen, der auf die Diesel-Affäre hinweist – mit Hilfe von Dünger, wie Stadtsprecher Ralf Schmidt erklärte (WAZ berichtete). Einige Mitarbeiter des Geschäftsbereichs Grün gehören vermutlich zu den wenigen, die das Ganze nicht witzig finden, denn sie haben zusätzlich Arbeit: Am Montag wurde der grüne Hügel gedüngt, jetzt fehlen noch genügend Wasser und Sonne. Erst dann, wenn auch Drumherum genug dunkelgrünes Gras gewachsen ist, wird gemäht. „Bei allen anderen Vorgehensweisen würde der Schriftzug aufgrund seiner Farbe länger sichtbar bleiben“, so Schmidt.

Waren es grüne Aliens?

Das Echo in der Öffentlichkeit: herzhaftes Lachen. „Tolle Idee“, schreibt Vivian Sander per Facebook. „VW sollte es mit Humor nehmen“, findet Anne Wittenberg. „Freies Düngen für freie Bürger“, fordert Sergio De Flaviis. Und Tilman Graft vermutet „Das ist das Werk von Aliens!“ Andere WAZ-Leser meinen – mehr oder weniger ernsthaft – dass doch eigentlich nur die Grünen für die Aktion in Frage kämen. Kreisvorsitzender Axel Bosse kann das nicht bestätigen. „Diese Ehre können wir uns leider nicht ans Revers heften“, sagt er. Bosse lobt seinerseits: „Ich finde, das ist eine sehr kreative Aktion. Sie tut keinem wirklich weh und erfordert wenig Aufwand.“ Nur Geduld.

Greenpeace findet’s witzig

Auch Greenpeace, in Sachen Diesel-Affäre schon häufiger aktiv, verneinen: „Das ist nicht von uns – wenn wir etwas machen, kennzeichnen wir das deutlich durch Transparente“, sagt Cordula Deppe-Burghardt von der Zentrale in Hamburg. Zudem hat sich die früher lokal aktive Greenpeace-Ortsgruppe gerade nach rund 30 Jahren wegen Nachwuchs-Mangels aufgelöst. Ex-Sprecher Werner Tilke erinnert sich: „Wir hatten auch mal eine sehr ökologische Aktion: Da wurden Slogans mit Hilfe von Schablonen und einem Hochdruckreiniger aufs dreckige Pflaster gesprüht.“ Die Idee mit dem Gras findet er auch witzig, aber: „Schade, dass es nicht noch deutlicher zu sehen ist. Man muss schon sehr genau hingucken.“

Von Andrea Müller-Kudelka

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