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EHEC-Erreger auf Sprossen - Gifhorner (10) schwer erkrankt

Berlin/Gifhorn. EHEC-Erreger auf Sprossen - Gifhorner (10) schwer erkrankt

Berlin/Gifhorn. Der Auslöser für die grassierende EHEC-Epidemie mit mindestens 31 Toten ist gefunden: „Es sind die Sprossen“, sagte gestern Reinhard Burger, Präsident des Berliner Robert-Koch-Instituts (RKI). Die Warnung vor Gurken, Tomaten und Salat hat die Bundesregierung aufgehoben.

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EHEC: Der Erreger ist auf Sprossen nachgewiesen worden.

Alle Spuren führten zum Betrieb im niedersächsischen Bienenbüttel. Inzwischen ist er völlig gesperrt. Von dort hat die Epidemie, die bei tausenden Menschen seit Anfang Mai blutigen Durchfall auslöste und hunderte lebensbedrohlich erkranken ließ, wahrscheinlich ihren Anfang genommen. Der genaue Ablauf ist noch unklar.

Der aggressive EHEC-Erreger O104 ist auf Sprossen in Nordrhein-Westfalen festgestellt worden. Die geöffnete Packung befand sich in der Mülltonne eines Haushaltes im Rhein-Sieg-Kreis bei Bonn, teilte der nordrhein-westfälische Verbraucherschutzminister Johannes Remmel mit. Gurken, Tomaten und Salat sind seit gestern rehabilitiert.

Die Verzehr-Warnung für rohe Gurken, Tomaten und Salat insbesondere in Norddeutschland, die international wirtschaftlichen Schaden in mehrstelliger Millionenhöhe anrichtete, hält das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) auch im Rückblick für richtig.

Der Kreis Gifhorn registriert inzwischen sieben bestätigte EHEC-Fälle, darüber hinaus gibt die ernste Erkrankung eines Zehnjährigen den Medizinern Rätsel auf. Der Junge aus dem Kreis Gifhorn wird in der Medizinischen Hochschule Hannover wegen des für Nieren gefährlichen hämolytisch-urämischen Syndroms (HUS) behandelt, obwohl kein EHEC-Erreger bei ihm nachgewiesen werden konnte. „Der Zustand ist ernst“, sagte Amtsarzt Josef Kraft vom Gifhorner Gesundheitsamt. In Wolfsburg sind vier EHEC-Fälle bekannt.

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Gifhorn
Sieben EHEC-Fälle bestätigt: Im Kreis Gifhorn steigt die Zahl der Betroffenen an.

Die EHEC-Situation im Kreis Gifhorn verschärft sich: Inzwischen registriert das Gesundheitsamt sieben bestätigte Fälle, darüber hinaus gibt eine lebensgefährliche HUS-Erkrankung eines Zehnjährigen den Medizinern Rätsel auf.

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