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Stadt Wolfsburg EC-Karten-Betrug und Prügel: Wolfsburger muss ins Gefängnis
Wolfsburg Stadt Wolfsburg EC-Karten-Betrug und Prügel: Wolfsburger muss ins Gefängnis
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06:00 03.10.2018
Amtsgericht Wolfsburg: Ein 41-Jähriger musste sich wegen Computerbetrugs in 14 Fällen und Körperverletzung verantworten. Quelle: Boris Baschin/DPA
Wolfsburg

Dafür verurteilte das Schöffengericht am Amtsgericht den Angeklagten, der erst im April eine zweijährige Bewährungsstrafe bekommen hatte, am Dienstag zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von drei Jahren und acht Monaten.

„Die EC-Karte hat mir ein Kumpel gegeben, die Besitzerin kannte ich gar nicht“, sagte der 41-Jährige. Bei drei von 14 Abhebungsversuchen an Automaten in Braunschweig und Wolfsburg hatte er insgesamt 250 Euro erhalten. Den ihm vorgeworfenen Computerbetrug räumte der Angeklagte, der nach eigenen Angaben seit seinem 13. Lebensjahr verschiedene Drogen konsumiert, vollständig ein.

Prügel für Ex-Freundin und deren Mutter bestritt der Angeklagte

Anders verhielt es sich bei heftigen Prügelattacken gegen seine Ex-Freundin und deren Mutter. Die 54-Jährige wolle er lediglich geschubst haben. Die Frau berichtete im Zeugenstand dagegen von „einem Faustschlag ins Gesicht“. Die 27-Jährige hätte einen Tritt gegen das Knie bekommen. Auch diesen körperlichen Angriff bestritt der Wolfsburger. Nach Aussage der 54-Jährigen habe der Angeklagte auch Sprachnachrichten in Form von Drohungen wie „Ich bringe euch alle um“ verschickt, was der 41-Jährige wiederum zugab.

41-Jähriger soll Drogentherapie machen

Das Gericht verurteilte den 41-Jährigen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von drei Jahren und acht Monaten. Gestützt auf ein psychiatrisches Gutachten solle der Angeklagte im Maßregelvollzug die Möglichkeit zu einer Drogentherapie bekommen. „Wenn wir Ihnen diese Chance nicht geben, sitzen Sie Ihre Strafe ab und alles ist wie früher“, sagte die Richterin.

Von Jörn Graue

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