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E-Sportler „Salzor“ will für VfL den Titel holen

Virtuelle Bundesliga E-Sportler „Salzor“ will für VfL den Titel holen

Der VfL Wolfsburg ist einer der wenigen Bundesliga-Klubs, der auch virtuell Fußball spielen lässt. Seit Mai 2015 gibt es die Sparte „E-Sport“ (elektronischer Sport). Ein Spieler ist Benedikt „Salzor“ Saltzer - der 24-Jährige ist spezialisiert auf das Computerspiel Fifa und hat noch sehr viel vor bei den Grün-Weißen.

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Premiere: Der VfL Wolfsburg hat eine E-Gamer-Box in der Volkswagen-Arena eröffnet. Hier wollen der mehrfache Deutsche Meister Benedikt Saltzer (kl. Bild) und die beiden anderen Profi-Gamer der Wölfe künftig spielen.

Quelle: Baschin / Eberstein

Wolfsburg. „Ich habe schon immer gezockt“, sagt der Bensheimer. Vor allem das Spiel Fifa liegt ihm, „darin war ich schon immer gut.“ Schon mit 15 Jahren zockte er sich unter die deutsche Top Ten beim Electronic Sports Cup, ein Jahr später war er bereits Deutscher Meister. Insgesamt wurde er viermal Deutscher Meister, seit Mai 2015 spielt er professionell für den VfL Wolfsburg. Und das kann ein richtiger Knochenjob sein: „Ich muss mich intensiv auf die Saison vorbereiten“, erklärt Saltzer.

Das Training beginnt meistens Mitte September, wenn die neue Version der Fußballsimulation Fifa auf den Markt kommt, aktuell Fifa17. „Dann spiele ich sieben bis acht Stunden pro Tag“, sagt Saltzer. Denn keine Version gleiche der vorherigen: „Bewegungsabläufe, Passabläufe - man muss immer wieder aufs Neue Automatismen finden. Etwa bei Eckbällen oder Freistößen.“ Außerdem müsse er darauf achten, nur die besten (virtuellen) Spieler der Welt im Wölfe-Trikot auflaufen zu lassen. Viel Vorbereitungszeit hat der Grün-Weiße nicht: „Im Oktober beginnen die Turniere.“

In der virtuellen Bundesliga (VBL), in der Electronic Sports League (ESL) und beim Electronic Sports Word Cup (ESWC). Wobei ihm eine Sache immens hilft: „Ich spiele seit Jahren auch real Fußball beim FC 07 Bensheim in der Verbandsliga. Das ist sehr hilfreich bei bestimmten Spielzügen und Abläufen.“ Aber das allein reicht nicht: „Ganz wichtig sind eine gute Hand-Augen-Koordination und ständige Konzentration. Du musst als Spieler innerhalb von Millisekunden reagieren.“

Benedikt Saltzer trainiert intensiv auf sein großes Ziel hin: „Ich will für den VfL Wolfsburg meinen ersten Titel holen.“ Bei der Deutschen Meisterschaft oder bei der virtuellen Weltmeisterschaft.

bis

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