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Dutzende Ermittlungsverfahren nach der Nazi-Demo

Wolfsburg Dutzende Ermittlungsverfahren nach der Nazi-Demo

Nach der Nazi-Demo vom 1. Juni in Wolfsburg ermittelt die Polizei auf Hochtouren. 60 Ermittlungsverfahren laufen derzeit - vor allem gegen die Antifa-Mitglieder, die sich den Nazis in den Weg gestellt hatten.

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Neonazi-Aufmarsch am 1. Juni in Wolfsburg (r.): Vor allem gegen Antifa-Mitglieder laufen noch dutzende Ermittlungsverfahren.

Quelle: Photowerk (mv)

Die Tatverdächtigen sind zwischen 18 und 30 Jahre alt. „Darunter sind auch Wolfsburger, doch die meisten verteilen sich auf den gesamten norddeutschen Raum“, so Polizeisprecher Rainer Raschke auf WAZ-Anfrage. Bei den meisten Tatverdächtigen handele es sich um Mitglieder der linken Szene.

Die Vorwürfe gegen die Demonstranten sind vielfältig: Neben Landfriedensbruch und Verstößen gegen das niedersächsische Versammlungsrecht gehören auch Waffenrechts-Verletzungen dazu. So hatten Demonstranten Böller gezündet. Auch wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte wird ermittelt - am Rande der rechten Demonstration waren fünf Polizeibeamte verletzt worden, einer musste sogar ins Klinikum eingeliefert werden (WAZ berichtete).

Polizeisprecher Raschke: „Die Ermittlungen drehen sich hauptsächlich um die Vorfälle während der Demo auf der Rothenfelder Straße und am Nordkopf.“ Dort waren mehrfach auch Steine und Flaschen geworfen worden.

Das Ermittlungsverfahren gegen zehn Männer und Frauen im Alter zwischen 18 und 28 Jahren aus Wolfsburg, Wolfenbüttel und Brome wurde dagegen bereits an die Staatsanwaltschaft übergeben. Die Gruppe, die offenbar der linken Szene zuzurechnen ist, hatte in der Nacht zum 30. Mai Parolen gegen die rechte Demo auf den Vorplätzen des Wolfsburger Hauptbahnhofs und des Bahnhofs in Fallersleben aufgesprüht - es soll sich allerdings bei der Farbe nur um Schwemmkreide gehandelt haben, die vom Regen bereits abgewaschen wurde.

rpf

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