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Düster und mit Humor: Bilder über die Nacht

Wolfsburg Düster und mit Humor: Bilder über die Nacht

Die Nacht fasziniert Ruprecht von Kaufmann. Deshalb setzt sich der Künstler schon lange mit diesem Thema auseinander - ungewöhnlich für einen Maler, der sich eher mit Licht beschäftigt.

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Düster, aber doch voll schwarzen Humors: Der Künstler Ruprecht von Kaufmann vor seinem Satyr-Bild. Er beschäftigt sich schon lange mit dem Thema „Nacht“.

Quelle: Photowerk (bas)

Aber sehr spannend. Wie spannend, das zeigt „Junge Kunst“ in der neuen Ausstellung „Die Nacht“, heute um 19 Uhr ist Eröffnung.

Die Nacht ist dunkel und düster - liebliche Bilder voller Farbe kommen da kaum zustande. Genau das sei die „Herausforderung“ für Ruprecht von Kaufmann. Er „spielt die Farben bis zur Farblosigkeit gegeneinander aus“, heraus kommen Bilder, die auf den ersten Blick düster wirken. Aber auf dem zweiten Blick durchaus komisch sind.

Sie stecken voller Galgenhumor, wie die großformatige Arbeit, die einen Satyr zeigt, der auf dem Bett sitzt - ohne Kopf. Ein Kopf liegt auf dem Bett, ein anderer in einer Wanne auf dem Boden. Es ist ein Wesen mit mehreren Köpfen.

Mehrere Persönlichkeiten unter einen Hut zu bringen ist schwierig, das weiß der Künstler aus eigener Erfahrung: Er ist Maler, Familienvater und hat eine Professur in Leipzig. „Da muss ich mir immer wieder einen neuen Kopf aufsetzen“, erzählt er schmunzelnd. Inspiration für das Satyr-Bild war Salman Rushdies Roman „Satanische Verse“, in dem es um Probleme von Einwanderern mit der Identität geht. Auch das Problem kennt Kaufmann: Er lebte lange in den USA.

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