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Dubiose Betrugsmasche: Frau soll 235 Euro zahlen

Wolfsburg Dubiose Betrugsmasche: Frau soll 235 Euro zahlen

Betrugsversuch per Brief: Ein Schreiben des Inkassounternehmens „BFS risk & collection“ fischte Dagmar Vogelsang (42) aus ihrem Postkasten. Darin wird sie aufgefordert, 235,09 Euro zu zahlen - angeblich Schulden beim Internet-Bezahldienstleister PayPal. Dagmar Vogelsang: „Ich war nie PayPal-Kunde!“

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Warnt vor Betrugsmasche: Dagmar Vogelsang erhielt einen Brief mit einer dubiosen Zahlungsaufforderung.

Quelle: Photowerk (mv)

Weiterhin enthält der Brief die Drohung, nach Ablauf der Frist (23. Mai) werde ein Mahnverfahren eingeleitet. „Zur Sicherheit habe ich formell Widerspruch eingereicht“, sagt die 42-Jährige. Sie möchte per WAZ andere davor warnen, bei ähnlichen Anschreiben die Ansprüche ungeprüft zu begleichen.

„Die Masche ist bekannt. Meist gehen die Briefe in Massen raus - und wenn nur zehn Prozent der Angeschriebenen reagieren, machen solche Unternehmen schon Gewinn“, weiß Polizeisprecher Sven-Marco Claus. Er rät: „Einfach ignorieren!“

Der Verbraucherschutz Niedersachsen wünscht sich, dass mehr Betroffene in solchen Fällen Strafanzeige stellen - selbst wenn diese nicht viel Aussicht auf Erfolg hat. Sprecherin Gabriele Peters: „Wir wollen stärker mit dem Landeskriminalamt zusammenarbeiten. Es geht auch darum, solche Fälle zu dokumentieren und Einfluss auf Gesetze nehmen zu können. Denn es gibt Möglichkeiten, den Verbraucherschutz zu verbessern - auch im Internet.“ Aus dem Netz, so Peters, stammten die meisten Adressen für solche Briefe: „Adresshandel ist nicht verboten.“ Und manchmal klauen die Briefeschreiber dabei auch gleich die Identität von unbescholtenen Firmen oder Anwaltskanzleien für den Absender.

amü

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