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Drohung gegen die Eichendorffschule

Wolfsburg Drohung gegen die Eichendorffschule

Wolfsburg. Das war kein gewöhnlicher Tag für die Eichendorffschule am Freitag. Immer wieder fuhr die Polizei Streife und hielt sich in der Nähe des Geländes an der Frauenteichstraße auf. Grund: Es gab einen anonymen Hinweis per Telefon auf eine mögliche Bedrohung, die sich am Freitagmorgen ereignen sollte.

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Eichendorffschule: Verstärkte Polizeipräsenz nach einem anonymen Hinweis auf eine Bedrohung.

Quelle: Photowerk (bb)

„Der Unterricht ist ganz normal verlaufen. Wir gehen von einem Streich aus“, sagt Schulleiter Karl-Heinz Müller. Dennoch habe man die Sache nicht auf die leichte Schulter genommen, sondern die Polizei informiert.

Vorausgegangen war ein anonymer Anruf, der am Donnerstagabend gegen 20 Uhr auf dem Handy eines 15 Jahre alten Eichendorffschülers auflief. Ob Bombe oder Amoklauf - von welcher Art Bedrohung der Unbekannte sprach, wollte die Polizei mit Hinweis auf die laufenden Ermittlungen nicht sagen.

Doch der Schüler informierte seine Klassenlehrerin, die wiederum die Schulleitung einschaltete. Karl-Heinz Müller: „Dass der Schüler den Mut aufbrachte, so zu reagieren, ist löblich.“ Die eingeschaltete Polizei zeigte deshalb am Freitag den gesamten Tag über verstärkte Präsenz rund um die Einrichtung, die von 1080 Schülern besucht wird. „Es lief alles professionell und ruhig ab“, sagt der Schulleiter.

Polizeisprecher Thomas Figge weist darauf hin, „dass auch so genannte Spaß-Anrufe den Tatbestand einer Bedrohung erfüllen und somit strafrechtliche Konsequenzen zur Folge haben können“.

Vor zwei Wochen ereignete sich ein ähnlicher Fall in der Autostadt: Ein Unbekannter sprach per Telefon eine Bombendrohung aus, die Polizei untersuchte den gesamten Park - und fand nichts (WAZ berichtete).

jes

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