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Stadt Wolfsburg Drogendealer muss über drei Jahre ins Gefängnis
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Drogendealer muss über drei Jahre ins Gefängnis
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00:25 07.04.2018
Amtsgericht Wolfsburg: Ein Angeklagter wurde wegen Drogenhandels zu einer mehrjährigen Freiheitsstrafe verurteilt. Quelle: Archiv
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Wolfsburg

Als die Handschellen am Wolfsburger Hauptbahnhof im vergangenen Oktober klickten, hatte ein 38-Jähriger aus der VW-Stadt zwei Kilogramm Marihuana in seinem Rucksack dabei. Bereits Anfang 2013 waren eineinhalb Kilogramm der Droge in seinem Badezimmer entdeckt worden. Das Schöffengericht am Amtsgericht verurteilte den Angeklagten jetzt wegen des unerlaubten Besitzes und Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge zu einer Gefängnisstrafe von drei Jahren und drei Monaten.

Der 38-Jährige gab zu, dass er die zwei Kilogramm Marihuana zuvor in Hamburg-Harburg gekauft hatte. 150 Gramm seien für den eigenen Konsum, der Rest für den Verkauf und damit auch zur Finanzierung der eigenen Drogensucht bestimmt gewesen. Auf Nachfrage des Richters erklärte der Angeklagte, dass er 11.400 Euro für den Kauf der zwei Kilogramm bezahlt habe. Abgelaufen sei das Geschäft mit zwei weiteren Männern in einem Auto unweit des Harburger Bahnhofs.

1,5 Kilo Marihuana im Badezimmer

Darüber hinaus war der Besitz und Handel mit Marihuana in größerem Stil zwischen Dezember 2012 und Februar 2013 angeklagt. Vor dem Schöffengericht räumte der 38-Jährige auch ein, dass er eineinhalb Kilogramm im Badezimmer seiner Wohnung aufbewahrt hatte – zwei Drittel für den Verkauf und ein Drittel für den Eigenbedarf. Der eigene Konsum hätte teilweise bei bis zu vier Gramm täglich gelegen.

„Ich muss einen Schlussstrich ziehen“, erklärte der Wolfsburger am Ende der Verhandlung. Er nimmt nach Angaben eines seiner beiden Verteidiger seit einem halben Jahr keine Drogen mehr.

Das Gericht verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und drei Monaten und lag damit leicht über dem Antrag der Staatsanwaltschaft, die drei Jahre Haft gefordert hatte. Die Verteidigung hatte sich für zweieinhalb Jahre Haft ausgesprochen.

Von Jörn Graue

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