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Stadt Wolfsburg Drogen auf dem Balkon, Messer in der Vitrine: Bewährung für Wolfsburger
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Drogen auf dem Balkon, Messer in der Vitrine: Bewährung für Wolfsburger
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11:00 26.11.2018
Amtsgericht: Ein 27-Jähriger war angeklagt, weil er Drogen sowie ein Messer und einen Schlagring in seiner Wohnung aufbewahrt hatte. Quelle: Boris Baschin
Wolfsburg

Ein Jahr und zehn Monate auf Bewährung gab es jetzt vom Schöffengericht am Amtsgericht Wolfsburg für einen 27-Jährigen. Der Wolfsburger hatte im Herbst 2016 knapp 600 Gramm Marihuana auf seinem Balkon aufbewahrt. In einer Glasvitrine im Wohnzimmer befanden sich zudem ein Butterflymesser mit einer achteinhalb Zentimeter langen Klinge und ein Schlagring.

Richter: „Wie doof muss man sein?“

Der Richter machte unmissverständlich klar, was er von den Taten des Mannes, die dieser in vollem Umfang zugab, hielt: „Wie doof muss man denn sein?“, wandte er sich an den jungen Mann. „Wenn man das Messer und die Drogen etwa zusammen bei Ihnen im Rucksack gefunden hätte, wären Sie sofort in Untersuchungshaft gekommen.“ Der Angeklagte berichtete, dass er täglich Haschisch konsumieren würde. „Damit müssen Sie aufhören“, forderte der Richter ihn auf.

Die Staatsanwältin ging sowohl in der Anklage als auch in ihrem Plädoyer von einem minderschweren Fall von Besitz und bewaffnetem Handeltreiben mit Betäubungsmitteln aus. Dafür reiche es schon, dass Drogen und Waffen in derselben Wohnung aufbewahrt würden, auch wenn letztere nicht zum Einsatz gekommen seien.

Staatsanwaltschaft forderte zwei Jahre auf Bewährung

Sie forderte eine Bewährungsstrafe von zwei Jahren, der Verteidiger sprach sich für „etwas über ein Jahr“ aus. Das Schöffengericht am Amtsgericht verurteilte den 27-Jährigen, der zuvor noch nicht straffällig geworden war, zu einem Jahr und zehn Monaten auf Bewährung. Außerdem stellte ihm das Gericht einen Bewährungshelfer zur Seite.

Von Jörn Graue

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