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Drogen-Deal: Wolfsburger muss 33 Monate in Haft

Wolfsburg im Gericht Drogen-Deal: Wolfsburger muss 33 Monate in Haft

Im Prozess um den spektakulären Drogen-Deal von Reislingen hat das Landgericht Braunschweig gestern den letzten von insgesamt fünf Angeklagten zu zwei Jahren und neun Monaten Gefängnis verurteilt. Der 26-jährige Wolfsburger hatte gestanden, über einen Mittelsmann mehrere Kilogramm Marihuana vom Balkan bestellt zu haben.

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Landgericht Braunschweig: Der letzte Angeklagte im Prozess um den Drogen-Deal von Reislingen muss zwei Jahre und neun Monate ins Gefängnis.

Quelle: Photowerk (htz)

Der Staatsanwalt hatte eine Freiheitsstrafe von drei Jahren und drei Monaten gefordert. Den Haftbefehl gegen den 26-Jährigen, der seit einem Dreivierteljahr in U-Haft sitzt, hielt das Gericht aufrecht.

Der Wolfsburger war ursprünglich als Drahtzieher des Drogen-Deals angeklagt, was ihm aber nicht nachgewiesen werden konnte. Zum Prozessauftakt gab er seine Beteiligung an dem Geschäft zu (WAZ berichtete), „er war aber nicht Drahtzieher oder treibende Kraft des Geschehens“, betonte seine Verteidigerin Anne Deneke. Die Initiative sei vielmehr von einem in Wolfsburg lebenden Serben (27) ausgegangen, der den Kontakt zu den Lieferanten knüpfte und dafür im Mai zu zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt wurde. Der Serbe bezichtigte den 26-Jährigen Angeklagten allerdings auch im aktuellen Prozess als Hintermann. Es stand Aussage gegen Aussage, „im Zweifel hat das Gericht für meinen Mandanten entschieden“, erklärte Deneke. Der 26-Jährige habe aus Geldnot gehandelt, um mit dem Weiterverkauf des Marihuanas (3000 Euro je Kilo) Schulden begleichen zu können.

Die Übergabe der Drogen in einer Reislinger Garage hatte die Polizei 2013 gesprengt.

htz

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