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Drogen-Deal: Drahtzieher droht lange Haftstrafe

Wolfsburg im Gericht Drogen-Deal: Drahtzieher droht lange Haftstrafe

Nach der spektakulären Drogen-Razzia in einer Reislinger Garage im November 2013 müssen sich seit gestern der mutmaßliche Drahtzieher (26) des Deals und ein Helfer (25) vor dem Landgericht Braunschweig verantworten. Es geht um 13 Kilogramm Marihuana, die vom Balkan nach Wolfsburg geschmuggelt wurden.

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Landgericht Braunschweig: Die beiden Angeklagten mit ihren Verteidigerinnen.

Quelle: Photowerk (htz)

Der 26-jährige Wolfsburger soll das Geschäft laut Anklage eingefädelt haben. Den Kontakt zu den Lieferanten in Montenegro knüpfte ein in Wolfsburg lebender Serbe (27), der dafür zu zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt wurde (WAZ berichtete) und seinen jetzt angeklagten Komplizen schwer belastete.

Der 26-Jährige gab gestern seine Beteiligung an dem Drogengeschäft zu, „er war aber nicht Drahtzieher oder treibende Kraft des Geschehens“, betonte seine Verteidigerin. Die Initiative sei von dem Serben ausgegangen; der frühere Kickbox-Meister habe ihren Mandanten wegen Geldschulden in Höhe von 12.500 Euro massiv unter Druck gesetzt. Aus Angst vor Repressalien habe sich der 26-Jährige darauf eingelassen, das Marihuana zum Preis von 3000 Euro pro Kilo abzunehmen. Mit dem Gewinn aus dem Weiterverkauf wollte er seine Schulden begleichen. Es steht Aussage gegen Aussage.

Einfacher gestaltete sich die Aufklärung im Fall des Mitangeklagten: Der 25-Jährige war im Oktober 2013 mit dem Serben nach Montenegro geflogen, um dort die Qualität des Marihuanas zu prüfen. Beim späteren Drogendeal in Reislingen war er als Geldbote und Kurier im Einsatz - und wurde mit 11.000 Euro Bargeld in der Tasche von LKA-Beamten verhaftet.

Der Prozess gegen den 25-Jährigen wird heute fortgesetzt: Er hat als Helfer Chancen auf eine Bewährungsstrafe. Gegen den 26-Jährigen wird am Freitag weiterverhandelt: Ihm droht eine längere Haftstrafe.

htz

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