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Drobs: Heroinsüchtige stellen größte Gruppe

Wolfsburg Drobs: Heroinsüchtige stellen größte Gruppe

Insgesamt 778 Klienten hat die Drogenberatung (Drobs) im Jahr 2010 betreut. Das ist ein leichter Rückgang, „aber auf weiter hohem Niveau“, sagt Leiter Hartmut Hünecke-Roost. Stark nachgefragt wird das neue Angebot der Onlineberatung.

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Junkie-Treff: Viele Klienten der Drobs hängen an harten Drogen.

Die größte Gruppe unter den 778 Klienten (Vorjahr: 821) machten weiter die Konsumenten der harten Droge Heroin (301 Personen) aus. „Hier ist der Hilfebedarf besonders groß“, sagt Hünecke-Roost – viele Abhängige haben große körperliche, psychische und soziale Probleme.

Großen Zulauf erfährt die noch recht junge Beratung für Spielsüchtige, die immer bekannter wird. Und: Das bisher nur als Projekt bis Ende 2011 bewilligte Angebot wird vermutlich weitere acht Jahre lang finanziert – gut für eine kontinuierliche Arbeit.

Neu ist das Angebot der Onlineberatung. „Eine sehr niedrig-schwellige Möglichkeit der Kontaktaufnahme“, weiß Hünecke-Roost. In der persönlichen Beratung liegt der Frauenanteil lediglich bei 30 Prozent, beim Onlineangebot bei 75 Prozent. Hünecke-Roost: „Hier erreichen wir deutlich mehr Frauen und auch Leute, die noch am Anfang einer Abhängigkeit stehen.“

Die Drobs-Arbeit 2010 in Zahlen: 778 Klienten (558 Männer, 220 Frauen); 3113 Beratungen; 369 Urinkontrollen; Hauptdrogen bei Beratungsbeginn sind Opiate wie Heroin (236), gefolgt von Cannabis (113).

fra

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