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Dreist: Betrüger versprechen 6,5 Millionen

Wolfsburg Dreist: Betrüger versprechen 6,5 Millionen

Per E-Mail hat jeder schon mal ein absurdes Millionen-Versprechen bekommen. Rudolf Wipiejewski aus Detmerode staunte aber nicht schlecht, als er einen frankierten und unterschriebenen Brief aus Spanien erhielt. In der Sache des verstorbenen (und ihm völlig unbekannten) Ingenieurs Peter Wipiejewski gehe es um 6,5 Millionen US-Dollar. Ein Betrugsversuch der aufwändigeren Art.

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Wolfsburger erhielt Post aus Spanien: „Ich wusste gleich, dass das Blödsinn ist“

Quelle: Britta Schulze

„Ich möchte Ihnen um Ihre vertrauen in diese Transaktion bitten.“ Mit diesem wenig Vertrauen weckenden Satz beginnt das Schreiben, das Rudolf Wipiejewski (63) jetzt in seinem Briefkasten vorfand. In teils schwer verständlichem Deutsch erläutert der angebliche Rechtsanwalt Jose Ruiz Muñoz de Morales aus Madrid, dass es um das 6,5 Millionen Dollar schwere Erbe ginge, das ein gewisser Peter Wipiejewski hinterlassen habe. Der sei zwar nicht mit dem Wolfsburger verwandt, habe aber den selben Nachnamen. Auf diesem Wege könne man an die Millionen des Ingenieurs herankommen.

Eine tolle Geschichte. Rudolf Wipiejewski wusste gleich: „Das ist Blödsinn.“ Trotzdem staunte auch er über den Aufwand, den die Betrüger betrieben haben.

Bei der Verbraucherzentrale wurden in den vergangenen Tagen mehrere dieser Briefe gemeldet. Mitarbeiterin Ingeborg Fischer-Münkel: „Wenn man sich bei solchen Leuten meldet, soll man meistens als erstes Geld für die Transaktion überweisen.“ Auffällig sei, dass alle Wolfsburger, die einen Brief erhalten haben, eine Verbindung nach Spanien haben. Wie ihre Adressen zu den Betrügern gelangten, ist unklar. Sicher ist nur: Millionen sieht niemand, der sich bei Jose Ruiz Muñoz de Morales meldet.

kn

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