Volltextsuche über das Angebot:

6 ° / 4 ° Regen

Navigation:
Dreißigerzonen und verschwundene Parkverbotsschilder

Ortsrat Kästorf-Sandkamp Dreißigerzonen und verschwundene Parkverbotsschilder

Wird bald endlich eine Dreißigerzone für mehr Ruhe und Sicherheit in Kästorf sorgen? Der Ortsrat sprach am Mittwoch über diese und andere Verkehrsprobleme. Außerdem: Ein langumkämpftes Schild wurde unversehens wieder abgenommen – „Zum Mäusemelken!“, findet Ortsbürgermeister Garippo.

Voriger Artikel
4,7 Prozent: Zahl der Arbeitslosen sinkt deutlich
Nächster Artikel
Neuer Touareg für Sebastian Koch

Hier fehlt etwas: Über sechs Jahre lang hatten Francescantonio Garippo (rechts) und der Ortsrat für ein Parkverbotsschild im Maschweg gekämpft – nun ist es schon wieder weg.
 

Quelle: Roland Hermstein

Kästorf/Sandkamp. Wieder einmal kam eine mögliche Verkehrsberuhigung in beiden Ortsteilen zur Sprache. Ortsbürgermeister Francescantonio Garippo (SPD) erklärte, die mehrmaligen Forderungen für eine Tempo-30-Zone in Sandkamp seien gescheitert. Für den Kern von Kästorf jedoch werde sich eine solche 30er-Zone wahrscheinlich durchsetzen lassen, entsprechende Pläne würden derzeit laut Garippo „genau überprüft“.

Problematischer sieht es in der Jembker Straße aus. Von dort aus sollten eigentlich nur Lieferverkehr und Linienbusse auf das IT-City-Gelände fahren dürfen. Doch weil die Schranke an der Zufahrt nun ständig offen stehe, kämen auch viele Mitarbeiter mit Autos über die Jembker Straße. Und das ist nicht nur ärgerlich für die Anwohner, sondern auch gefährlich für die vielen Kinder, die dort zum Schulbus müssten: „Es ist nur eine Frage der Zeit, bis da ein Kind angefahren wird“, gab eine Bürgerin zu bedenken.

„Die Autos dort nehmen außerdem oft den Bussen die Vorfahrt“, schaltete sich Ortsratsmitglied Michael Dudek (parteilos) ein. „Die Busfahrer müssen dann in die Eisen steigen – das ist für die Passagiere.“ Es müsse daher schnellstmöglich eine Lösung dafür gefunden werden, so Dudek. Schließlich habe man sich ja darauf geeinigt, dass die Schranke der IT-City keine Autos durchlassen sollte.

Dass auch kleinere Probleme zum Langzeitärgernis werden können, zeigte eine Anregung, die Garippo zum Schluss noch einbrachte: Das Parkverbotsschild im Maschweg sei verschwunden, nachdem er jahrelang dafür gekämpft hatte, dass es endlich aufgehängt wurde. Arbeiter hätten die marode Laterne ausgewechselt, an der das Schild hing – und dieses gleich mitgenommen. „Seit Monaten versuche ich schon, dieses Schild wiederzubekommen“, sagte der Ortsbürgermeister halb kämpferisch, halb belustigt.

Von Frederike Müller

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Stadt Wolfsburg

Themenwoche "Sicherheit": Auf dieser Seite haben wir alle relevanten Artikel mit dem Schwerpunkt Wolfsburg für Sie zusammengefasst. mehr