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Drei neue Asylbewerber-Heime?

Wolfsburg Drei neue Asylbewerber-Heime?

Der Platz in den Unterkünften für Flüchtlinge in Wolfsburg wird immer knapper und die Stadt sucht schon länger nach Lösungen. Gestern im Sozialausschuss stellte die Verwaltung ihre drei favorisierten Standorte für neue Unterkünfte vor: Suhler Straße in Westhagen, Dieselstraße 50 und Vorsfelde.

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Asylbewerberheim in Fallersleben: Hier wird der Platz zu knapp, die Stadt sucht nach neuen Unterkünften.

Quelle: Photowerk (amü/Archiv)

Wolfsburg hat rund 400 Flüchtlinge, die zum großen Teil in Fallersleben in der Hafenstraße leben, der Rest ist in Wohnungen im gesamten Stadtgebiet untergebracht. Aber: Weitere 150 Flüchtlinge muss die Stadt bis September 2014 aufnehmen - die Zahlen legt das Land fest. „Es könnten auch noch mehr werden“, so Sozialamtsleiter Werner Bone. „Wir haben aber nur noch eine Aufnahmekapazität von 40 Plätzen.“ Außerdem seien einige Unterkünfte wie im Lerchenweg oder der Heinrich-Heine-Straße nur befristet. „Wir brauchen zeitnahe Lösungen“, so Bone.

Deshalb prüfte die Verwaltung 14 Standorte, wo gute Infrastrukturen vorhanden wären - wie das Gelände in der Suhler Straße in der Nähe der Heinrich-Nordhoff-Gesamtschule und der Dieselstraße 50 (ein ehemaliges Asylheim). Außerdem steht Vorsfelde auf dem Plan: „Wo genau dort, wissen wir noch nicht“, so Stadtrat Werner Borcherding. „Aber wir hoffen, in Vorsfelde eine ähnlich dauerhafte Lösung wie in Fallersleben realisieren zu können.“

Einige Politiker äußerten Bedenken. „Westhagen ist so dicht besiedelt, Konflikten könnte hier schlecht aus dem Weg gegangen werden“, so Ortsbürgermeisterin Ludmilla Neuwirth. Elke Braun meinte dagegen: „Die Suhler Straße liegt weit genug vom Kern Westhagens entfernt.“

üt

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